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Daphne [Δάφνη]

Versionen eines Mythos. Zeichnungen und Gedichte. Bibliophile Edition

Details

Verlag Insel Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Aufl. 21.06.2009
Format 26,8 × 31,0 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Leinengebunden, in Kassette
Seiten/ Spieldauer 78 Seiten
Gewicht 1500
ISBN 978-3-458-17394-6

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Vorzugsausgabe in 300 signierten Exemplaren mit einer einfarbigen Radierung von Markus Lüpertz.

Die Geschichte von Daphne ist einer der reizvollsten und vieldeutigsten Mythen der Antike: Daphne, das war die treue Gefährtin der Artemis, die ihre Liebhaber verschmähte, selbst den Apoll, der sie leidenschaftlich begehrte. Aber retten konnte sie sich nur um den Preis einer Metamorphose: Auf der Flucht vor dem Gott und um Rettung flehend zu Zeus, verwandelt sich die Gejagte in einen Lorbeer.

Auf 39 von ihm ausgewählten und angeordneten Blättern zeigt Markus Lüpertz das bildnerische Potential des Mythos von Daphne: in einer Fülle von Metamorphosen und im virtuosen Wechsel der Perspektiven. Parallel dazu hat sich Durs Grünbein der Herausforderung einer lyrischen Annäherung gestellt. In 27 Gedichten von formal klassischer Simplizität interpretiert er den Mythos neu und stellt zu den Bildern seine Version der Geschichte.

Pressestimmen

»Unter dem Suhrkamp-Dach erscheint in der kommenden Woche das Buch Daphne. Versionen eines Mythos. Aber was heißt schon Buch. Die Vorabandrucke verheißen, was aus einer anderen Zeit zu stammen scheint: ein Künstlerbuch, einen Dialog von Wort und Bild, dessen Gewicht die zurückhaltende Gestaltung Rechnung trägt. Eine kühne, den vermeintlichen Zeitgeist negierende Tat.«

Stuttgarter Nachrichten, 13. Mai 2009

Zur Mythologie

"Daphne (griechisch Δάφνη „Lorbeer“), eine Bergnymphe der griechischen Mythologie und Priesterin der Mutter Erde, soll eine Tochter des Flussgottes Peneios in Thessalien gewesen sein. Laut einer anderen Version war sie die Tochter des Flussgottes Ladon in Arkadien.Wie die Göttin Artemis war sie eine jungfräuliche Jägerin.

Mythos: Als Apollon den Liebesgott Eros als schlechten Schützen verspottete, rächte sich dieser, indem er einen Liebespfeil mit einer goldenen Spitze auf ihn und einen mit bleierner Spitze auf Daphne abschoss. Apollon verliebte sich unsterblich in Daphne, während diese, von einem genau das Gegenteil bewirkenden Pfeil Eros’ getroffen, für jene Liebschaft unempfänglich wurde. Als Apollon Daphne bedrängte, floh sie. Erschöpft von der Verfolgung durch Apollon flehte sie zu ihrem Vater Peneios, dass er ihre – den Apollon reizende – Gestalt wandeln möge. Daraufhin erstarrten ihre Glieder und sie verwandelte sich in einen Lorbeerbaum. Der Lorbeer war Apollon seither heilig. Zum Gedenken an Daphne trug er einen Lorbeerkranz oder eine mit Lorbeer geschmückte Kithara."

Quelle: Wikipedia

Über Autor und Künstler:

Durs Grünbein wurde am 9. Oktober 1962 in Dresden geboren. Seit 1986 lebt er nach kurzzeitigem Studium in Berlin, als Dichter, Übersetzer und Essayist.

Markus Lüpertz, geb. 1941 in Reichenberg/Böhmen. Einer der bedeutendsten deutschen Maler und Bildhauer. Rektor der Kunstakademie Düsseldorf. Arbeitet in Düsseldorf, Karlsruhe, Berlin und Florenz.

Rezensionen

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