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Cox - oder Der Lauf der Zeit

Roman

Details

Verlag S. FISCHER
Auflage/ Erscheinungsjahr 27.10.2016
Format 22 × 13,2 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 304 Seiten
Gewicht 453
ISBN 9783100829511

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22,00 €


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Zu diesem Roman

Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, der den unerfüllbaren Wunsch des Kaisers nach einer bio- und lustsynchronen Zeitmessapparatur erfüllen soll.

Dafür lädt der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof.

Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind.

Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.

Stimmen zum Buch

»Ein großer Wurf. Ich wage zu behaupten, ein Meisterwerk.«

Denis Scheck, ARD - Druckfrisch, 30.10.2016

»Erzählt in aller Pracht, in einer Souveränität, wie es sie kaum mehr gibt in der deutschsprachigen Literatur. Die Eleganz dieses Romans wäre jedem Herrscher angemessen.«

Sebastian Hammelehle, Literatur-SPIEGEL, 29.10.2016

»Die elegante Prosa, die noch dem Schrecklichsten Schönheit zu verleihen versteht, ist ein Charakteristikum dieses Autors […] hier gelangt es zur Vollendung.«

Andreas Platthaus, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2016

»Ransmayr ist der Beethoven der deutschen Gegenwartsliteratur, der jede seiner Arbeiten mit unbeirrbarer Kraft in Richtung Vollendung vorantreibt.«

Uwe Wittstock, in: Focus, 29.10.2016

Der Autor

Christoph Ransmayr wurde am 20. März 1954 in Wels, Oberösterreich geboren. Er wuchs in der Nähe von Gmunden am Traunsee auf. Er studierte von 1972 bis 1978 Philosophie und Ethnologie in Wien und arbeitete danach als Kulturredakteur und freier Autor für verschieden Zeitschriften. Ab 1982 lebte er dort als freier Schriftsteller. Er unternahm ausgedehnte Reisen nach Asien, Nord- und Südamerika und Irland. 1994 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach West Cork in Irland. Er verbindet in seiner Prosa historische Tatsachen mit Fiktionen. Christoph Ransmayr erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1988 den Anton-Wildgans-Preis, 1992 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 1995 den Franz-Nabl-Preis sowie den den Franz-Kafka-Preis, 1996 den Prix Aristeion, 1997 den Kulturpreis des Landes Oberösterreich und den Solothurner Literaturpreis, 1998 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, 2001 den Nestroy-Theaterpreis und 2004 den Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg. Im Jahr 2014 wurde er mit dem Donauland Sachbuchpreis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

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