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Coaching und Supervision

Psychodynamische Beratung von Führungskräften

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 13.02.2019
Format 20,3 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 241 Seiten
Abbildungen 5 Abb., 5 Tab.
Gewicht 322
Reihe Supervision im Dialog
ISBN 9783170337640

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29,00 €


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Zu diesem Buch

Der psychodynamische Ansatz gewinnt in der Beratung von Führungskräften an Bedeutung. Hierzu treten ein Unternehmer, der sich der Psychoanalyse geöffnet hat, und ein Psychoanalytiker, der im Beratungssetting mit Führungskräften arbeitet, in den Dialog.

Das Buch gibt einen Überblick über die Geschichte der psychodynamischen Arbeit in Unternehmen und erläutert wichtige psychoanalytische Grundbegriffe in ihrer Bedeutung für Coaching und Supervision. Dabei werden die aktuelle Coaching- und Supervisionsforschung berücksichtigt und Fallbeispiele im Feld von psychodynamischen Beratungstechniken und psychoanalytischer Gesamtbetrachtung beleuchtet.

Inhalt

  • Vorwort der Reihenherausgeber
  • Geleitwort
  • Vorwort der Autoren
  • Danksagung

1 Historischer Überblick

  • 1.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Coaching und Supervision
  • 1.2 Geschichte der psychodynamischen Arbeit in Unternehmen
    1.2.1 Geschichte der psychoanalytischen Supervision
    1.2.2 Von der Couch zum Unternehmen: Anwendungen der psychoanalytischen Supervision auf soziale Kontexte
  • 1.3 Anwendung im psychodynamischen Coaching
  • 1.4 Anwendung in der psychoanalytischen Organisationssupervision
  • 1.5 Gegenwärtiger Stand von Coaching und Organisationssupervision
    1.5.1 Coaching: Qualitätsinitiative in Verbänden
    1.5.2 Ausbildung, Zertifizierung und Lizensierung in Psychoanalytischer Supervision
  • 1.6 Coaching-Anlässe und Methoden
  • 1.7 Diskussion: Wie und wem nützen Coaching und Supervision? Organisations- und Individualperspektive, trainieren oder aufdecken

2 Das Unbewusste im Unternehmen

  • 2.1 Unbewusste Strukturen auf der Systemebene
    2.1.1 Die primäre Aufgabe
    2.1.2 Spaltung zwischen Führung und Management
    2.1.3 Das Unternehmen als psychischer Rückzugsort
    2.1.4 Die perverse Organisation
    2.1.5 Das Nachfolgerproblem auf Systemebene
  • 2.2 Unbewusste Strukturen auf der Personenebene
    2.2.1 Die emotionale Erfahrung, Teil einer Organisation zu sein
    2.2.2 Familienunternehmen und Nachfolgerproblem: Die innerpsychische Ebene
  • 2.3 Interaktion von personaler und systemischer Ebene
    2.3.1 Das Konzept der neurotischen Organisation
    2.3.2 Burnout
    2.3.3 Female Leadership – eine persönliche Frage der Organisationsentwicklung
    2.3.4 Familienunternehmen und Nachfolgerproblem: Interaktion Person – System
  • 2.4 Diskussion: Organisationsperspektive, Individualperspektive und das große Ganze. Wo liegen die zentralen Themen von Coaching und Organisationssupervision?

3 State of the art

  • 3.1 Haltung, Setting und ethische Prinzipien
    3.1.1 Die Haltung des Coachs
    3.1.2 Die psychoanalytische Haltung in der Organisationssupervision
  • 3.2 Mit dem Unbewussten arbeiten – Grundzüge der Praxis
    3.2.1 Herstellung eines analytischen Raums
    3.2.2 Deutung
    3.2.3 Beziehung
  • 3.3 Im Übergang zwischen Psychoanalyse, psychodynamischer Beratung und klassischem Coaching
    3.3.1 Die Anwendung der Freien Assoziation im nicht-klinischen Kontext
    3.3.2 Geführte Assoziation mit Imaginationen
    3.3.3 Wortassoziationstest nach C. G. Jung
    3.3.4 Grenzen der klinischen Assoziationsmethoden
    3.3.5 Farb-Assoziation
  • 3.4 Diskussion: Implizite Wertannahmen und Ziele in Coaching und Organisationssupervision

4 Unverzichtbares Hintergrundwissen

  • 4.1 Der Begriff des Unbewussten in der Psychoanalyse
    4.1.1 Das Unbewusste als Apparat
    4.1.2 Das Unbewusste als Homunculus
    4.1.3 Das Unbewusste als Beziehung und Struktur
  • 4.2 Freie Assoziation
  • 4.3 Abwehr
  • 4.4 Widerstand
  • 4.5 Innere Objekte, Beziehungen und Reinszenierung
  • 4.6 Übertragung und Gegenübertragung
  • 4.7 Blinde Flecken
  • 4.8 Motivation, Konflikt und Persönlichkeit
  • 4.9 Analytischer Raum, Beziehungsangebot und Containing
    4.9.1 Die Bedeutung von analytischem Raum, Beziehung und Containment in Supervision und Coaching
    4.9.2 Containing im Coaching
  • 4.10 OPD in der Wirtschaft
    4.10.1 Achsen der OPD
    4.10.2 Diagnostik der Beziehungsgestaltung
    4.10.3 Diagnostik der Konflikte und weitere Operationalisierung
    4.10.4 Diagnostik der Struktur
    4.10.5 Möglichkeiten und Grenzen der OPD
  • 4.11 Diskussion: Zur Legierung des Goldes – Sozialtechnik oder psychoanalytische Haltung?

5 Forschungsstand

  • 5.1 Supervisionsforschung
    5.1.1 Wirksamkeitsforschung
    5.1.2 Prozessforschung
    5.1.3 Institutionsanalyse, Aktionsforschung und ethnographische Methode
    5.1.4 Szenisch-narrative Mikroanalyse in der Supervisionsforschung
  • 5.2 Coaching-Forschung
    5.2.1 Bisherige Ergebnisse
    5.2.2 Test der Persönlichkeit aus psychodynamischer Sicht
    5.2.3 Identifikation von blinden Flecken in der Gegenübertragung
    5.2.4 Der Einfluss innerer Objekte auf wichtige Lebensentscheidungen
    5.2.5 Messung der Abwehr
    5.2.6 Messung und Aktivierung der Containing-Fähigkeit
    5.2.7 Einfluss psychodynamischen Coachings auf die Selbstwirksamkeit
  • 5.3 Diskussion: Wissenschaftsbasierung, Outcomeund Prozessforschung

6 Fallbeispiele

  • 6.1 Herr L.: Die Angst vor dem Erfolg
    6.1.1 Kommentar des Zweitautors
  • 6.2 Frau G.: Hochleistung und Überforderung
    6.2.1 Kommentar des Zweitautors
  • 6.3 Herr K.: Vorstand oder Aufsichtsrat
    6.3.1 Kommentar des Zweitautors

7 Resümee und Ausblick

Verzeichnis von Organisationen zu psychodynamischem Coaching und psychoanalytischer Organisationssupervision
Literaturverzeichnis
Sachregister
Personenregister

Die Autoren

Prof. Dr. Thomas Kretschmar ist Diplom-Kaufmann, klinischer Psychologe und zertifizierter Senior Coach (DBVC/DCV). Er ist Geschäftsführender Direktor des Mind Institute SE Berlin und war vorher ordentlicher Professor für Wirtschaftswissenschaften an der HTW Berlin. Als Unternehmer gründete er die Hypoport AG, die er über 10 Jahre lang leitete und an die Börse brachte. Forschungsschwerpunkte sind betriebliche Diagnostik und die Anwendung von Psychoanalyse und Tiefenpsychologie in der Wirtschaft; insbesondere im Einzel-Coaching.

Prof. Dr. Andreas Hamburger ist Professor für Klinische Psychologie an der International Psychoanalytic University, Psychoanalytiker (DPG), Dozent, Lehranalytiker und Supervisor der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München/DGPT. Forschungsschwerpunkt u.a. psychoanalytische Supervision in der Jugendhilfe. Schwerpunkte der Lehre: Diagnostik, Entwicklungspsychologie und Behandlungstechnik, Psychoanalytische Basiskompetenzen in der pädagogischen Praxis.

Rezensionen

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