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Dulz, Birger; Benecke, Cord; Richter-Appelt, Hertha (Hg.)

Borderline-Störungen und Sexualität

Ätiologie – Störungsbild – Therapie

Details

Verlag Schattauer
Auflage/ Erscheinungsjahr 1., Aufl. 11.09.2009
Format 24 × 16,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 416 Seiten
Abbildungen 6 Abb., 11 Tab.
Gewicht 888
ISBN 9783608424539

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Zu diesem Buch

Borderline-Störungen schließen immer auch Störungen in den Beziehungen – zu sich selbst und zu anderen – ein. Ebenso offensichtlich ist die Bedeutung der Beziehung für die Sexualität. Umso erstaunlicher ist, dass explizit der Themenkomplex »Borderline-Störungen und Sexualität« bislang von der psychotherapeutischen Forschung wenig beachtet wurde.

Ausgehend von klinischen Erfahrungen beleuchten die Autoren dieses Werkes das Thema in all seinen Facetten und formulieren Thesen, die zu Diskussion und neuen Forschungen anregen. Von allgemeinen Grundlagen über Ätiologie und Störungsbild bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten der pathologischen Sexualität von Borderline-Patientinnen und -Patienten werden alle wesentlichen Aspekte vorgestellt (z. B. Sexualität und Bindungen, selbstverletzendes Verhalten und Sexualität, Psychopharmaka und Störungen der Sexualität, Umgang mit sexuellem Agieren).

Aus dem Inhalt

  • I. Vorspiel
    Sex, Freud und Ironie / Liebe, Sexualität und Gehirn /  Sexualität und Normen.
  • II. Ätiologie der Borderline-Störung: Liebe, Sexualität und Trauma
    Sexueller Missbrauch: Nur einer von vielen ätiologischen Faktoren der Borderline-Persönlichkeitsstörung? / Lust und andere Affekte im Umfeld von Sexualität bei Personen mit Borderline-Störungen / Störungen der Sexualität bei Patienten mit komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung.
  • III. Störungsbild: Sexualität als Borderline-Symptom
    Wie gesund können (Sexual-)Partner von Borderline-Patienten überhaupt sein? / Sexualität und Dissoziation / Sexualität und Drogen.
  • IV. Therapie: Behandlung der pathologischen Sexualität von Borderline-Patienten
    Diagnostik und Behandlungsansätze von Störungen der Sexualität und der Geschlechtsidentität / Traumatisierende Sexualität, Borderline-Persönlichkeitsstörung und Justiz / Geschlechtsspezifische Aspekte der Übertragung und Gegenübertragung bei Borderline-Patienten.

Über die Herausgeber

Birger Dulz, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Chefarzt der II. Fachabteilung (Persönlichkeitsstörungen/Trauma) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios Klinik Nord/Ochsenzoll, Hamburg; Arbeits- und Forschungsschwerpunkt: stationäre Psychotherapie von Borderline-Störungen; 2009 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung

Cord Benecke, PD Dr. phil., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker; Institut für Psychologie der Universität Innsbruck, Bereich Klinische Psychologie, Leiter der Forschungsambulanz; Forschungsschwerpunkte: klinische Emotionsforschung, Psychotherapieforschung.

Hertha Richter-Appelt, Prof. Dr. phil., Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin; Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf; Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Psychotherapie bei Patienten mit sexuellen Störungen, Transsexualität und Intersexualität; Veröffentlichungen zu Psychoendokrinologie, psychologischer Diagnostik und Sexualwissenschaft.

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