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Geringer Bestand

Blick in die analytische Praxis

Piggle UND Bruchstück einer Psychoanalyse

Details

Verlag Klett-Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1996
Format 21,7 × 13,6 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 508 Seiten
Gewicht 590
ISBN 9783608917871

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Zu dieser Ausgabe

Das Buch enthält zwei ungewöhnliche Behandlungsprotokolle, die zuerst in zwei getrennten Büchern publiziert worden waren: das Fragment der Analyse eines dreißigjährigen Arztes, von Winnicott über den Zeitraum eines halben Jahres aufgezeichnet, und den Verlauf der Analyse eines kleinen Mädchens von zweieinhalb Jahren. Aus beiden ergibt sich ein Schatz von therapeutischen Einsichten.

Stimmen zum Buch

»Dieses Buch gibt den Verlauf einer psychotherapeutischen Behandlung eines kleinen Mädchens wieder, das an Schlafstörungen litt. Sie konnte nicht einschlafen, rief bis spät in die Nacht ihre Eltern und wurde von Phantasien und Alpträumen über eine ?schwarze Mami und einen schwarzen Papi? geplagt. Zu Beginn der Behandlung war Gabrielle (der Kosename ist Piggle, ein in England gebräuchliches Wort für kleine Kinder) zwei Jahre und vier Monate, zu ihrem Ende fünf Jahre alt. Winnicott traf sie in diesen Jahren insgesamt vierzehn Mal, jeweils nach Bedarf. Er sah es für seine therapeutische Aufgabe als unabdingbar an, daß diese Treffen auf die Bitte des Kindes hin stattfanden.

Die jeweiligen klinischen Stadien des Kindes sind durch die Briefe, die die Eltern zwischen den Behandlungsstunden schrieben, hinreichend dokumentiert. Denn aus diesen Beschreibungen ist zu ersehen, daß nach den ersten Sitzungen Gabrielles Krankheit immer stärker in den Vordergrund trat und sich immer deutlicher als klares Krankheitsmuster organisierte. Dann löste sich die Krankheit allmählich bis zu einem gewissen Grade auf und machte Platz für eine Reihe von Reifungsstadien, die zwar befriedigend durchlebt worden waren, doch nun noch einmal durchgearbeitet werden mußten. - Ein spannendes Buch, das in seiner emotionalen Intensität berührt und in seiner therapeutischen Treffsicherheit besticht.«

H. Langschmidt, in: Der Kinderarzt, 01.09.1982

»(...) Was dieses Buch so erfreulich von den in den. letzten Jahren sonst so zahlreich publizierten endlosen Tonbandabschriften unterscheidet, ist mancherlei: An erster Stelle ist selbstverständlich der Inhalt zu nennen, aus dem der Leser bald die große Kunst des erfahrenen Kinderanalytikers aus der Melanie-Klein-Schule erkennt. Der Leser wird dabei vom Autor selbst auf das für Analyse und Therapie Wichtige in zusammenfassenden ´Bemerkungen und Deutungen` gelenkt. Außerdem erhält er in Randnotizen noch zusätzliche Angaben diagnostischer Art. In Fußnoten werden ferner Verständigungshilfen zum Inhalt der Gespräche gegeben und gelegentlich Literaturhinweise angeschlossen - oder sprachliche Besonderheiten durch den nicht immer glücklichen Übersetzer herausgestellt. Zusätzlich werden Teile der Telefongespräche und Briefe zwischen die Sitzungsprotokolle eingeschoben. Aus ihnen vor allem lassen sich die Nachwirkungen der einzelnen Stunden, aber auch die jeweiligen Reifungsschritte ablesen. (...)«

Rolf Denker, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.1981

Rezensionen

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