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Bindungstheorie und Psychoanalyse

Details

Verlag Klett-Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 4. Auflage 15.04.2018
Format 23,3 × 16 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 260 Seiten
Gewicht 402
ISBN 9783608962949

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Der Grundlagentitel bereits in der 4. Auflage bei Klett-Cotta

Zu diesem Band

Die Gemeinsamkeiten, die Unterschiede und die zukünftigen Ausrichtungen der Psychoanalyse und der Bindungstheorie beschreibt Fonagy - und das tut er mit einer Belesenheit, seinem für ihn charakteristischen Witz, mit geradezu philosophischer Weisheit, mit großer Menschenkenntnis und Originalität.

Fonagy gibt zunächst einen Überblick über die zentralen Erkenntnisse der Bindungstheorie und untersucht dann, inwieweit diese mit den Ideen der Großen der Psychoanalyse von Freud über Klein und Bion bis zu Stern konform gehen oder davon abweichen. Eine zentrale Stelle im Buch ist die von ihm entwickelte sehr einflußreiche Theorie über die Ursprünge der Mentalisation, die besagt, daß eine sichere Bindung eine Voraussetzung für die Entwicklung eines Verständnisses vom Selbst und vom Anderen darstellt. Diesen Ansatz verbindet Fonagy mit psychoanalytischen Ideen über die Symbolisierung, die Realitätswahrnehmung und das Spiel bei der normalen Entwicklung sowie mit den frühkindlichen Ursprüngen des konkreten Denkens, der Illusion und pathologischer Abwehrmaßnahmen bei Menschen mit einer Borderline- Persönlichkeitsstörung.

Stimmen zum Buch

»Wohl kaum einem der derzeit lebenden international renommierten Psychoanalytiker wäre es so wie Peter Fonagy möglich gewesen, dieses Buch zu schreiben. Fonagy (...) beweist mit der vorliegenden Monographie seine Meisterschaft auf den Gebieten der Psychoanalyse und Empirischen Psychologie, indem es ihm nicht nur gelingt, ausgehend von Freud jedes wichtige psychoanalytische Modell sowie die Entwicklung der Bindungstheorie selbst knapp und präzise darzustellen und ihre impliziten und expliziten Berührungspunkte aufzuspüren, sondern weil er auch engagiert und mit großer Fähigkeit zur Systematisierung aufzeigt, wie zugängliches Wissen in stark miteinander verknüpfter Weise geordnet und integriert werden kann. Diese Fähigkeit zur Integration ist die eigentliche Leistung Fonagys, dokumentiert in seinem Bestreben, die historisch bedingte Kluft zwischen Psychoanalyse und Bindungstheorie zu überwinden.

Insgesamt ist es Fonagy gelungen, mit Leidenschaft und geistiger Klarheit Bindungstheorie und Psychoanalyse integrierend zu vermitteln, getragen von einer Haltung, die Respekt vor und Interesse an Erkenntnissen aus Bereichen, die an die Psychoanalalyse angrenzen, vermittelt. Abgerundet wird das Buch von einem über 30 Seiten starken Literaturverzeichnis sowie Sach- und Personenregister. Nicht unerwähnt bleiben soll die sprachlich hervorragende Übersetzung von Maren Klostermann. Das Buch ist nicht nur jedem Psychoanalytiker, Kinderanalytiker und Psychotherapeuten zu empfehlen, sondern als Pflichtlektüre auch jedem Aus- und Weiterbildungskandidaten.«

Günther Molitor
in: Annalytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Ausgabe 01/2005

»... Insgesamt ist hier ein äußerst lesenswertes Buch übersetzt, in dem der Autor uns die Vielfalt der psychoanalytischen Denkmodelle und die Besonderheit der Bindungstheorie brillant und sehr informiert vor Augen führt. ...«

Andreas Werning, in: Kinderanalyse, 1/2004

»Es ist schon sehr beeindruckend, wenn jemand der Weltbeste in einer Disziplin ist, dies aber in zweien zu sein, das ist schlicht außergewöhnlich. Fonagy stemmt die beiden Disziplinen der Psychoanalyse und der Bindungstheorie wie ein Koloß. Dies ist das Buch, auf das jeder Student, jeder Kollege und sogar seine Konkurrenten längst gewartet haben.«

Jeremy Holmes, Senior Lecturer in Psychotherapy an der Universität von Exeter

Der Autor

Peter Fonagy, Dr. phil., Dipl-Psych., Psychoanalytiker, ist Professor am University College London und leitet das Anna Freud Centre in Hampstead/London. Zudem ist er Vize-Präsident der IPA, Mitherausgeber einer Anzahl bedeutender Zeitschriften, zum Beispiel des International Journal of Psychoanalysis, des Development and Psychopathology und des Bulletin of the Menninger Clinic. Fonagy gilt als einer der weltweit führenden Köpfe der Psychotherapieforschung.

Rezensionen

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