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Bildnerei der Geisteskranken

Ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologie der Gestaltung. - Neuausgabe der 2. verbesserten Auflage 1922

Details

Verlag Springer Berlin
Auflage/ Erscheinungsjahr Nachduck der 2. Aufl. 1983
Format 28 × 21 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer XII, 361 Seiten
Gewicht 1020
ISBN 9783642617966

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Merkliste

Hier der Klassiker als drucktechnisch gut gemachter Reprint nach der 3. unveränderten Auflage 1983, welche wiederum die 2. verbesserte Auflage aus 1922 bietet

Zu dieser Ausgabe

Das erstmals 1922 im Verlag Julius Springer, Berlin, erschienene Werk von Hans Prinzhorn ist heute längst ein Klassiker. Während seine Kollegen reserviert reagierten, war die Kunstszene begeistert. Das Buch, das sich an der Grenze zwischen Psychiatrie und Kunst bewegt, bildet einen der ersten Versuche, die Schöpfungen von geistig Kranken zu analysieren.

Entstanden sind diese Werke zwischen 1890 und 1920. Generell galten damals Bilder von Geisteskranken als erstaunliche, aber im Grunde unverständliche Hervorbringungen eine geistigen Dunkelzone. Für Prinzhorn waren sie Durchbrüche eines allgemein menschlichen Gestaltungsdranges, der den autistischen Abkapselungstendenzen der Geisteskrankheit entgegenwirkt.

Prinzhorn war vor allem an den in den Bildwerken wirksamen formalen Gestaltungsprinzipien interessiert, z.B. an dem elementar sich durchsetzenden, überwuchernden Symbolbedürfnis der Kranken oder an ihren ornamentalen Ordnungstendenzen. Die unbestreitbare Kunstleistung mancher dieser Kranken hat ihn besonders beeindruckt und er hat es verstanden, ihre Leistungen durch seine vergleichende Methode dem Leser nahezubringen.

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