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Beziehungsanalyse

Das dialektisch-emanzipatorische Prinzip der Psychoanalyse und seine Konsequenzen für die psychoanalytische Familientherapie

Details

Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 1984
Format kl.-8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung broschiert
Seiten/ Spieldauer 255 Seiten
Reihe stw, Band 474
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 3-518-28074-0

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Zu diesem Buch

Thea Bauriedl reformuliert die »Psychoanalyse als Beziehungsanalyse« und entwickelt daraus - vor allem kritisch gegenüber manipulativen familientherapeutischen Ansätzen - eine »dialektisch-emanzipatorische Familientherapie«. Dabei macht sie insbesondere darauf aufmerksam, daß das grundsätzlich revolutionäre (dialektisch-emanzipatorische) Potential der Psychoanalyse innerhalb und außerhalb der Psychoanalyse oft nicht oder nicht mehr gesehen wird.

Ihre These ist, daß dieses Potential nicht gesehen werden kann, solange Psychoanalyse als »Technik« zur Diagnostik und Therapie von Patienten dient, ohne daß der untersuchende und behandelnde Psychoanalytiker als Teil der diagnostischen und therapeutischen Beziehung betrachtet und erlebt wird. Die Illusion von der Machbarkeit der Befreiung des Patienten durch den Therapeuten mit Hilfe einer wie auch immer gearteten »Methode« wird kritisch aufgehoben.

Aus dem Inhalt

1. Teil:Psychoanalyse als Beziehungsanalyse

  • 1. Verschiedene Beziehungstheorien.
  • 2. Ein dialektisches Modell intrapsychischer und interpsychischer Beziehungen.
  • 3. Die therapeutische Beziehung der Psychoanalyse.
  • 4. Der therapeutische Eingriff.

II. Teil: Beziehungsanalytische FamilientherapieI:

  • 1. Beziehungsstörungen in FamilienI
  • 2. Der therapeutische Prozeß -  zur TheorieI
  • 3. Der therapeutische Prozeß - zur Praxis

Zusammenfassung

"Vorausgeschickt wird, daß der Begriff Beziehungsanalyse ein für die Psychoanalysecharakteristischer Betrachtungsstandpunkt ist und keine besondere Methode.Für Thea Bauriedl war für die Niederschrift ihres Buches wichtig, sich die Beziehungsdynamik zwischen AnalytikerIn und AnalysandIn mehr anzuschauen: ihrer Meinung nach beachtete auchLorenzer mit seinem szenischen Verstehen diese Beziehungsdynamik kaum; Bauriedl siehtPsychoanalyse als dialektischen Interaktionsprozeß, den beide - AnalytikerIn und AnalysandIn - durch ihre jeweils mitgebrachten Übertragungsmuster konstituieren und ebenso alsemanzipatorische, nichtmanipulierende Therapieform.

Bauriedl möchte also einige bestehende Beziehungstheorien speziell untersuchen, ihre Kriterien für eine psychoanalytische Therapeut-Patient-Beziehungstheorie begründen und diese anhand ihres eigenen Ansatzes darstellen.Im zweiten Teil des Buches geht es um den Versuch, die Psychoanalyse als Beziehungsanalyse -wie im ersten Teil dargestellt - theoretisch und praktisch auf Familientherapie zu übertragen.

Bauriedl beschäftigte sich einige Zeit vor dem Boom der Familientherapie (oder SystemischenFamilientherapie /Systemische Therapie) im deutschsprachigen Raum mit Familientherapie; (die Individualpsychologie wies früher daraufhin, daß Beziehungsgefüge, wie sie in Familienentstehen und bestehen können, therapiebedürftig sein können. - Stichwort von der Position inder Geschwisterreihe, Mangel, (Über)-Kompensation). Es geht um Familientherapie hinsichtlich einer Verbindung vorhandenen Wissens, vorhandener Theorien über die Genese von Familienstörungen und einer Theorie der therapeutischen Beziehung und Veränderung im therapeutischen Prozeß."

(Quelle: aus einem Skript zu diesem Bich, verfasst von Mag. Ruth Neumeister, Graz)

Lieferbarkeitshinweis

Der gesuchte Grundlagentitel zum Thema ist bei der SFB in einigen gut bis sehr gut erhaltenen antiquarischen Exemplaren verfügbar; beim Verlag vergriffen.

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