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Band 12: Psychologie und Alchemie

Gesammelte Werke 1-20

Details

Verlag Patmos Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 8., 2001; 11.09.2001
Format 23,3 × 16,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 631 Seiten
Gewicht 1249 g
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 9783530407129

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Aus dem Inhalt

C.G. Jung weist nach, dass die beobachtbaren Phänomene des Unbewussten, nämlich Träume und Visionen, bildhafte Zusammenhänge hervorbringen, wie sie auch in der Symbolik der Alchemie angetroffen werden. Daraus ergibt sich die Möglichkeit eines Verstehens der rätselhaften 'hermetischen' Ideen, welche ebenso sehr durch Parallelismus wie durch Gegensätzlichkeit zu den christlichen Grundvorstellungen gekennzeichnet sind. Die Parallele, welche die Alchemie zwischen ihrem sogenannten 'Stein der Weisen' und Christus zieht, wird einer ausführlichen Untersuchung gewürdigt. In 'Erinnerungen, Träume, Gedanken' gibt Jung Auskunft über seine Arbeit an dem Buch, die ihn für mehr als ein Jahrzehnt in Atem hielt: 'Sehr bald hatte ich gesehen, dass die Analytische Psychologie mit der Alchemie merkwürdig übereinstimmt. Die Erfahrungen der Alchemisten waren meine Erfahrungen, und ihre Welt war in gewissem Sinn meine Welt. Das war für mich natürlich eine ideale Entdeckung, denn damit hatte ich das historische Gegenstück zu meiner Psychologie des Unbewussten gefunden. Sie erhielt nun einen geschichtlichen Boden. Die Möglichkeit des Vergleichs mit der Alchemie sowie die geistige Kontinuität bis zurück zum Gnostizismus gaben ihr die Substanz. Durch die Beschäftigung mit den alten Texten fand alles seinen Ort: die Bilderwelt der Imaginationen, das Erfahrungsmaterial, das ich in meiner Praxis gesammelt, und die Schlüsse, die ich daraus gezogen hatte. Jetzt begann ich zu erkennen, was die Inhalte in historischer Sicht bedeuteten. Mein Verständnis für ihren typischen Charakter, das sich schon durch meine Mythenforschungen angebahnt hatte, vertiefte sich. Die Urbilder und das Wesen des Archetypus rückten ins Zentrum meiner Forschungen, und ich erkannte, dass es ohne Geschichte keine Psychologie und erst recht keine Psychologie des Unbewussten gibt.'

Der Autor

Der Schweizer Psychologe war neben Sigmund Freud einer der Begründer der Tiefenpsychologie. Carl Gustav Jung schlug jedoch den Weg der "analytischen Psychologie" ein und erklärte das Seelenleben als auf das kollektive Unbewusste begründet. Er erweiterte 1912 den Libidobegriff von Freud im Sinne einer generellen psychischen Triebkraft. Seine Auffassung, wonach die Sexualität nicht die einzige Triebquelle der Psyche sei, führte ihn zu der Feststellung, dass der "Individuationsprozess" nicht nur vom individuellen Unbewussten geprägt sei. Er definierte dabei den psychoanalytischen Begriff "Komplexe" neu. Auf ihn gehen auch die Bezeichnungen des extro- und introvertierten Menschen zurück. Später betrieb Carl Gustav Jung Mythenforschung und Religionsphilosophie...

Zum Erhaltungszustand

Im Archiv der SFB ist dieser gesuchte Band der Gesammelten Werke C.G. Jungs als  Lager der SFB als ein ungelesenes Ausstellungsexemplar verfügbar; der gelbe Schutzumschlag mit geringen Läsuren; beim Verlag restlos vergriffen; keine Neuauflage vorgesehen.

Lieferbarkeitshinweis

Wie der Verlag mitteilte, läuft die Print-Ausgabe der gesammelten Werke C.G. Jung in der gebundenen Variante aus. Es besteht derzeit noch die Möglichkeit, gfs. fehlende Bände verlagsfrisch zu erwerben. Eine Neuausgabe, abgesehen von der broschierten Studienausgabe, ist verlagsseitig nicht geplant.

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