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Aus dem Leben des Marquis de Sade

Erläuterungen in 7 Stationen vermittels 7 Original-Radierungen. (Vorzugsausgabe)

Details

Verlag Merlin
Auflage/ Erscheinungsjahr 1990
Format 36 × 36 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Schwerer, geprägtert Karton, Halbleinen, Format 36 x 36 cm
Seiten/ Spieldauer Lose Bogen eingelegt in Doppelbögen, diese bedruckt mit Textpassage, alle eingelegt in schwarzer Original-Halbleinen-Mappe mit Titel in Gold
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-000453_Galerie

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Erläuterungen in 7 Stationen. Mappe mit 7 Original-Radierungen. Auflage 99 Exemplare; die Grafiken wurden vom Künstler je einzeln signiert und nummeriert.

Beigegeben eine Rede Johannes Grützkes gehalten zur Eröffnung der Ausstellung »Marquis de Topor« am 31.8.1989 in der ›Galerie am Chamissoplatz‹ in Berlin.

Zu dieser Arbeit

Die Auswahl der 7 Stationen im Leben des Marquis de Sade, von denen Johannes Grützke sich zu seinen Radierungen angeregt fühlte, bestätigen ihn ebenso wie die kraftvolle und zugleich überaus zarte grafische Interpretation der selbstgewählten Motive als einen Künstler von selten anzutreffender, einfühlsamer Selbständig- und Selbstverständlichkeit.

Über den Künstler

Johannes Grützke studiert von 1957 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Dort ist er Meisterschüler von Professor Peter Janssen und ab 1962 zusätzlich Schüler von Oskar Kokoschka in Salzburg. Grützke wird 1965 Gründungsmitglied der „Erlebnisgeiger“ und ruft im gleichen Jahr zusammen mit den Malern M. Bluth, M. Koeppel und K.-H. Ziegler die Berliner „Schule der Neuen Prächtigkeit“ ins Leben. 1976 ist Grützke für ein Jahr Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Anschließend entwirft er ab 1979 unter der Regie von Peter Zadek am Deutschen Schauspielhaus Hamburg zahlreiche Bühnenbilder, darüber hinaus ist er dort von 1985 bis 1989 als künstlerischer Berater tätig. Im Jahr 1987 wird Grützke an die Sommerakademie für Bildende Künste in Salzburg gebeten und arbeitet dort als Dozent. Er gewinnt den Wettbewerb der Stadt Frankfurt am Main für ein großes Wandbild für die Frankfurter Paulskirche und führt es 1989–1991 aus. Als Maler, Zeichner und Druckgraphiker schafft Grützke seit den 60er Jahren ein Werk, das durch seine Konsequenz ebenso beeindruckt wie durch die Wahl seiner Motive und die souveräne Handhabung der Techniken. Johannes Grützkes Kunst orientiert sich am Gegenständlichen, seine Idee setzt er malerisch so um, als sei sie der Wirklichkeit entsprungen, somit wird für Grützke das Erdachte möglich.

Grützke: »Meine Bilder sind Ausdruck meiner persönlichen Erfahrungen, (…), und ich dokumentiere in meinen Bildern, stellvertretend für Viele, allgemeine Erfahrungen. (…) Mit Hilfe eines Ausschnittes aus der Realität male ich die gesamte Realität. Die mich umgebende kleine Realität, (…), ist stellvertretend für die gesamte große Realität. Demzufolge ist meine Person stellvertretend für alle Personen.«

Pressestimme zu den Arbeiten Grützkes

»Mit Grützke blickt eine ganze Gesellschaft in den Spiegel und decouvriert sich in ihrer posierenden Mimik und Gestik, die der Künstler so präzise und kaltschnäuzig einfängt wie ein Cowboy seine Kuh.«

Florian Illies, FAZ

Lieferbarkeitshinweis

In der Kunstabteilung der SFB als ein galeriefrisches Archivexemplar verfügbar. - Selten.

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