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Aufsätze, Band I und II

Zwei Bände (= alles)

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr Neuausgabe 1998
Format 22,5 × 15,2 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Gebunden, 2 Bände
Seiten/ Spieldauer 408 + 432 Seiten
Gewicht 1669
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783932133213

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Zu dieser Werkausgabe

Das Spektrum der von Fenichel behandelten Themen ist weit gefächert. Es reicht von den Versuchen, das Verhältnis der Psychoanalyse zu den anderen Wissenschaften zu bestimmen, über Beiträge zur Psychopathologie der Neurosen bis hin zu Arbeiten zur Metapsychologie. Es ist faszinierend, wie dieser Autor es versteht, den Leser in die Geheimnisse psychoanalytischer Deutungskunst einzuführen, wenn er beispielsweise über die »Psychologie der Eifersucht«, das »Strafbedürfnis«, »Trophäe und Triumph«, den »Antisemitismus«, »die Schauspielkunst«, »Masturbation«, die »Psychologie der Langeweile«, »Spezialformen des Ödipuskomplexes«, »Transvestitismus«, die »lange Nase«, die symbolische Gleichung: Mädchen = Phallus« und viele weitere Themen schreibt.

Einmal mehr erweist sich Otto Fenichel als »Enzyklopädist der Psychoanalyse« (Greenson), der durch seine »intellektuellen Fähigkeiten zur Analyse und Synthese, seine kaum vorstellbare kenntnis der Literatur und durch seinen Willen zur intellektuellen Redlichkeit« (S. O. Hoffmann) besticht.

Aus dem Inhalt

Band 1

  • Psychoanalyse und Metaphysik (1922)
  • Introjektion und Kastrationskomplex (1925)
  • Zur Klinik des Strafbedürfnisses (1925)
  • Die Identifizierung (1926)
  • Einige noch nicht beschriebene infantile Sexualtheorien (1927)
  • Über organlibidinöse Begleiterscheinungen der Triebabwehr (1928)
  • Die «lange Nase» (1928)
  • Zur «Isolierung» (1928)
  • Zwei kleine Nachträge (1928)
  • Zur Psychologie des Transvestismus (1930)
  • Zur prägenitalen Vorgeschichte des Ödipuskomplexes (1930)
  • Über respiratorische Introjektion (1931)
  • Spezialformen des Ödipuskomplexes (1931)
  • Weiteres zur präödipalen Phase der Mädchen (1934)
  • Über die Psychoanalyse als Keim einer zukünftigen dialektischmaterialistischen Psychologie (1934)
  • Zur Psychologie der Langeweile (1934)
  • Über Angstabwehr, insbesondere durch Libidinisierung (1934)
  • Zur Theorie der psychoanalytischen Technik (1935)
  • Beitrag zur Psychologie der Eifersucht (1935)
  • Zur Kritik des Todestriebes (1935)
  • Über Erziehungsmittel (1935)
  • Schautrieb und Identifizierung (1935)

Band 2

  • Die symbolische Gleichung: Mädchen = Phallus Internationale (1936)
  • Die Wirksamkeit der psychoanalytischen Therapie (1937)
  • Frühe Entwicklungsstadien des Ichs (1937)
  • Der Begriff «Trauma» in der heutigen psychoanalytischen Neurosenlehre (1937)
  • Ichstärke und Ichschwäche (Vortrag 1938)
  • Über Masturbation (Vortrag 1938)
  • Der Bereicherungs-Trieb (1938)
  • Ich-Störungen und ihre Behandlung (1938)
  • Zur Ökonomik der Pseudologia phantastica (1939)
  • Über Trophäe und Triumph (1939)
  • Die kontraphobische Einstellung (1939)
  • Zwei Traumanalysen (1939)
  • Die Untersuchung von Abwehrmechanismen und ihre Bedeutung für die psychoanalytische Technik (Vortrag 1940)
  • Die Psychoanalyse des Charakters (Vortrag 1941)
  • Das Ich und die Affekte (1941)
  • Das mißverstandene Orakel (1942)
  • Psychopathologie des Hustens (1943)
  • Kurzpsychotherapie (Vortrag 1944)
  • Psychoanalytische Bemerkungen über Fromms Buch «Die Furcht vor der Freiheit» (1944)
  • Einige Bemerkungen über Phobien (1944)
  • Zwei Fälle von Anorexie (Vortrag 1945)
  • Neurotisches Ausagieren (1945)
  • Die Klassifizierung der sogenannten psychosomatischen Krankheitserscheinungen (1945)
  • Elemente einer psychoanalytischen Theorie des Antisemitismus (1946)
  • Über die Schauspielkunst (1946)
  • Einige Bemerkungen über Freuds Stellung in der Geschichte der Wissenschaft (1946)

Stimmen zum Buch

»Kaum etwas wird übernommen, alles wird entwickelt, abgeleitet, geprüft, und gleichzeitig fehlt es nirgends an Prägnanz, Klarheit und Verständlichkeit. An keiner Stelle verfällt der Autor in gelehrsames Zitieren, sondern das Wissen anderer ist bei ihm nahtlos integriert. Wo er kontroverse Meinungen vorfindet, erhält er die Kontroverse, und die problematischen Theoriestücke bleiben bei ihm problematisch. Verglichen mit der offenbar ständig schwieriger lesbar werdenden zeitgenössischen psychoanalytischen Literatur, ist diese Lektüre in jeder Phase ein Vergnügen.« (S. O. Hoffman in »Praxis Psychotherapie«)

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer Archivbestand zum Angebotspreis.

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