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Engelmann, Peter (Hg.)

Auf der Suche nach dem verlorenen Realen

Details

Verlag Passagen
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Auflage 10.2016
Format 20,8 × 12,2 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Reihe Passagen forum
ISBN 9783709202227

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9,90 €


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Zu diesem Buch

Die Behauptung unumgänglicher ökonomischen Zwänge ist in unserer kapitalistischen Wirklichkeit allgegenwärtig, konstatiert Alain Badiou.

Badiou unternimmt es, inmitten dieser konstruierten und von so vielen als unabänderlich gegeben hingenommenen Instant-Wirklichkeit nach einem anderen Realen Ausschau zu halten. Dabei ist er auf drei unterschiedliche und einander ergänzenden Denkwege gestoßen, die mit den Namen Molière, Lacan und Pasolini verbunden sind.

Auf seiner Suche begleiten Badiou drei prominente Denker: Molière als "Eingebildeter Kranker" zeigt ihm die Dialektik von Schein und Wirklichkeit sowie die Querverbindung zwischen Theater und Demokratie. Jacques Lacan wird, ausgehend von seiner Definition des Realen als "Unweg der Formalisierung", nach dem Verhältnis von Mathematik und Politik befragt. Schließlich macht Badiou sich Pier Paolo Pasolini mit dessen Gedicht "Gramscis Asche" zum Komplizen, indem er den Begriff des Realen mit dem der Geschichte verknüpft, um - gegen das proklamierte "Ende der Geschichte" - die Möglichkeit eines "Realen der Geschichte" und damit einer emanzipativen Bewegung auszuholen.

Der Autor

Alain Badiou, geboren 1937 in Rabat, Marokko, lebt als Philosoph, Mathematiker und Romancier in Paris.

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