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Auf der Couch

Frauen und Männer berichten von ihrer Analyse

Details

Verlag Campus
Auflage/ Erscheinungsjahr 1992
Einbandart/ Medium/ Ausstattung broschiert
Seiten/ Spieldauer 214 Seiten
ISBN 3-593-34730-X

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Zu diesem Buch

Die Couch ist in der Psychoanalyse bis heute ein eher geschichten-umwobenes Möbel. Wer sich auf ihr niederläßt, liegt exklusiv, aber nicht unbedingt bequem. Abgesehen von wenigen spektakulären Einzelfällen gibt es bis heute aus der Sicht von Patienten keine Schilderung dessen, was mit ihnen während einer Analyse passiert: Wie empfinden sie die Situation auf der Couch, die Reaktionen, das Schweigen des Analytikers bzw. der Analytikerin, die Deutungen, die Behandlungsregeln?

Die Berichte bieten nicht nur eine anschauliche Einführung in die Praxis der Psychoanalyse und die dabei immer wieder auftauchenden Probleme. Sie sind aufschlußreich für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, sich einer Analyse zu unterziehen. Sie regen dazu an, über eigene Bedürfnisse und deren Einlösbarkeit in einer psychoanalytischen Behandlung nachzudenken.

Doch sie sind auch für Therapeuten lehrreich, denn was in Analysen sinnvoll und hilfreich, was falsch und störend ist, wurde bislang immer nur von Experten der Psychoanalyse selbst festgestellt. Die Interviews geben einen Einblick in die subjektive Erfahrung der Patienten und Patientinnen und können dazu beitragen, daß so manche Selbsttäuschungen und vielleicht auch Mißverständnisse in der Therapeutengemeinde angegangen werden können.

»Die Couch ist in der Psychoanalyse bis heute ein eher geschichtenumwobenes Möbel. Wer sich auf ihr niederläßt, liegt exklusiv, aber nicht unbedingt bequem. Abgesehen von wenigen spektakulären Einzelfällen gibt es bis heute aus der Sicht von Patienten keine Schilderung dessen, was mit ihnen während einer Analyse passiert: Wie empfinden sie die Situation auf der Couch, die Reaktionen, das Schweigen des Analytikers bz. der Analytikerin, die Deutungen, die Behandlungsregeln? (...) Die Interviews geben einen Einblick in die subjektiven Erfahrung der Patienten und Patientinnen und können dazu beitragen, daß so manche Selbsttäuschungen und vielleicht auch Mißverständnisse in der Therapeutengemeinde angegangen werden können.« (aus dem Vorwort)

Aus dem Inhalt

  • Die Interviews
  • »Ich freue mich drauf, nehme an, daß es mir Spaß macht«
  • Eine »keimfreie« Zweierbeziehung
  • »Er fängt da jetzt an, mich so analytisch zu behandeln,
    so wie Freud«
  • »Ich war zu nichts anderem als zu Konfrontation fähig«
  • »Ich habe eigentlich meine Gefühle wiederentdeckt«
  • Dämme gegen die Flut
  • »Es ist eine Zusammenarbeit, ein Dialog«
  • »Ogottogott, werd' ich da gefressen?«
  • »Vielleicht haben wir uns da beide bloß in was verrannt«
  • »Es sickert eher langsam dahin«
  • »Ich kann besser akzeptieren, daß der andere anders ist«
  • »Ich bin da so regelmäßig hingegangen wie zum Duschen«
  • »Menschlich war da keinerlei Beziehung«
  • »Nieder mit den Mauern!«
  • Tiefenschwindel?
  • Patienten-Aussagen und psychoanalytische Theorie

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer Archivbestand; beim Verlag vergriffen.

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