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Schellenberg, Ernst Ludwig (Hg.)

Arabische Nächte

Erzählungen aus Tausend und eine Nacht. Mit fünfzig farbigen Bildern von Edmond Dulac. Limitierte Vorzugsausgabe

Details

Verlag Faber & Faber
Auflage/ Erscheinungsjahr 2010
Format 25,5 × 17,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Pergament, Handeinband
Seiten/ Spieldauer 396 Seiten
ISBN 978-3-86730-118-3

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Ausverkauft

Eines von 200 Exemplaren der limitierten Vorzugsausgabe in Pergamentbindung. "Durch seine (Dulacs) reiche Erfindungsgabe und das meisterhafte Herausarbeiten nächtlicher Stimmungen in Blautönen entrückt er den Betrachter in fremde Welten. Die Betonung der Texturen und des Kostbaren ist ihm wichtig" (LKJ Erg.-Bd. S.164)

Der Stoff, aus dem die Träume sind ...

Es gibt im deutschen Sprachgebiet zahllose Ausgaben der Erzählungen aus den Tausendundein Nächten, einbändige und vielbändige, große und kleine Formate, Lese- und Prachtausgaben, besorgt von verschiedenen Übersetzern bzw. Überträgern aus den arabischen Urtexten, die dafür gesorgt haben, daß die phantastischen Geschichten aus einer fremden Welt nahezu zum Volksgut geworden sind.

Zu den schönsten Ausgaben der orientalischen Märchen zählt immer noch eine vor frund 100 Jahren im Verlag von Gustav Kiepenheuer in Weimar erschienene Ausgabe unter dem Titel „Arabische Nächte“, die von Edmond Dulac mit zauberhaft aquarellierten Illustrationen ausgestattet wurde und heute in den Antiquariaten, selten genug, wenn ein Exemplar davon auftaucht, zu hohen Preisen gehandelt wird.

Der aus Frankreich stammende Edmond Dulac, in Toulouse geboren und an der Académie Julian als Kunststudent ausgebildet, wird der englischen Buchkunstszene zugeordnet, weil er nach London übersiedelte und sich dort einbürgern ließ. Mit einer besonderen Liebe zur Literatur des Orients, hat er die orientalischen Märchen das erstemal 1907 illustriert und mit einer Ausgabe im Londoner Verlag Hodder & Stoughton einen sensationellen Erfolg erreicht, der ihn - Beardsley ebenbürtig - in halb Europa bekannt machte.

Wir haben diese sog. Dulac’sche Ausgabe mit den 50 Bildern von dem bekannten Leipziger Buchgestalter Frank Eilenberger neu einrichten lassen - nun Buchkunst des 21. Jahrhunderts -,
aber jenes leise, mitunter unwirkliche und zugleich sinnliche Flair zu bewahren versucht, das die alte Ausgabe einst so leuchten ließ.

Der Illustrator

Edmund Dulac, englische Illustrator französischer Abstammung, siedelte nach seiner Ausbildung in Paris nach London über "und entwickelte sich hier selbständig zu einem der geschätztesten englischen Illustratoren. Seine Aquarelltechnik basiert auf einer preziösen Zeichnung in der Art Beardsley's, Rackham's und der Japaner; in der Farbe liebt er gebrochene Werte und weiche, zärtliche Harmonien" (Thieme/Becker).

Editionsgeschichte

Erstmalig stellte der Verlag, als besonderen Buchkunstgruß im 20. Jahr seines Bestehens, eine Luxusausgabe von 200 Exemplaren in Ganzpergament her, die mit Schließen versehen ist. Die kleine Auflage war alsbald ausverkauft; bei der SFB-Kunstabteilung in zwei galeriefrischen Archivexemplaren verfügbar. - 2014 hat der Verlag mit Blick auf das Alter des Verlegers seine publistische Arbeit eingestellt.

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