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Ermann, Michael und Huber, Dorothea (Hg.)

Angst und Angststörungen

Psychoanalytische Konzepte

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 2. Auflage; 20.03.2019
Format 20,3 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 118 Seiten
Abbildungen 22 Abb., 4 Tab.
Gewicht 155
Reihe Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik
ISBN 9783170336957

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25,00 €


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Zu diesem Buch

Das Thema ›Angst‹ hat die Psychoanalyse bei ihrem Bemühen, die Tiefendimensionen der menschlichen Existenz zu ergründen, von Beginn an beschäftigt.

Das kompakte, übersichtich gegliederte und informationsstarke Bändchen des Münchener Psychoanalytikers zeigt auf, inwiefern sich die Entwicklung der Psychoanalyse über weite Strecken als eine Geschichte ihrer Angstkonzepte lesen lässt. Mertens skizziert an ausgewählten Beiträgen innovativer Psychoanalytiker unterschedlicher Schulrichtungen, was diese zum Verständnis von Angst beigetragen haben; er schließt mit einem Blick auf die klinische Systematik und Behandlung der Angsterkrankungen aus heutiger Sicht.

Aus dem Inhalt

1. Vorlesung

  • Angst – Erscheinungen und Bedeutung
  • Angst als Thema der Menschheit: Der Begriff der Angst
  • Existenzielle Angst – eine Grunderfahrung des menschlichen Lebens
  • Situative Angst
  • Grundlagen von Angst
  • Philosophische Beiträge zum Thema Angst
  • Angst und Kunst
  • Der Beitrag der Psychoanalyse
  • Angst im klinischen Kontext /Realistische Angst
  • Unbewusste Angst und Ängste als Symptom
  • Angststörungen

2. Vorlesung

  • Angst, der Trieb und das Ich: Freuds Erbe – Biografie und Werk
  • Freuds Angsttheorien: Freuds frühes biologisches Angstkonzept
  • Freuds späteres psychodynamisches Angstverständnis
  • Freuds zweite Angsttheorie
  • Der Paradigmawechsel von der Trieb- zur Ich-Psychologie – Ausblick
  • Angst aus Sicht der Ich-Psychologie – Heinz Hartmann und sein Ansatz einer Ich-Psychologie

3. Vorlesung

  • Angst und Objektbeziehung: Die Idee einer Objektbeziehungstheorie
  • Melanie Klein – Biografisches
  • Das Kleinianische Entwicklungskonzept
  • Melanie Kleins Konzepte der Angst

Beiträge der Postkleinianer:

  • Wilfred Bion: Sein Leben und seine Theorien
  • Donald Meltzer: Biografisches und sein Weg zum „Claustrum“
  • Angst als Störung der basalen Objektbezogenheit
  • Vorbemerkung zur Controversial Discussion
  • Die Positionen von Balint und Winnicott
  • Balint und sein Beitrag zur Psychoanalyse
  • Winnicott und seine Theorie

4. Vorlesung

  • Angst und das Selbst: Angst in der Selbst-Psychologie
  • Das Konzept des Selbst und die Entwicklung der Selbst-Psychologie
  • Heinz Kohuts Leben und sein Ansatz der Selbst-Psychologie
  • Bedeutung der Angst in Kohuts Werk
  • Von der Selbst-Psychologie zur Intersubjektivität
  • Das intersubjektive Angstverständnis

5. Vorlesung

  • Angst, Persönlichkeitsstruktur und Klinische Diagnostik: Angst und Persönlichkeitsstruktur
  • Vorbemerkung zum Konzept der Persönlichkeitsstruktur
  • Fritz Riemann und seine Charakterkunde
  • Karl König und sein Beitrag zur Psychoanalyse
  • Klinische Diagnostik der Angststörungen

Über den Autor

Michael Ermann, Prof. Dr. med., ist emeritierter Professor für Psychosomatik und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und nunmehr vor allem als Autor und Ausbildungspsychoanalytiker tätig.

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