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C. G. Jung, Wolfgang Pauli und die Suche nach der kosmischen Zahl

Details

Verlag DVA
Auflage/ Erscheinungsjahr 2011
Format 21,5 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Gebunden
Seiten/ Spieldauer 416 Seiten
Abbildungen mit 54 s/w- Abb.
ISBN 978-3-421-04290-3

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Zu diesem Buch

Gibt es eine Zahl, von der alles im Universum abhängt und die alles erklärt - eine Urzahl? Die Suche nach einer solchen Zahl hat schon viele beschäftigt, Physiker wie Mystiker. Und sie verband zwei große Denker des 20. Jahrhunderts, den Schöpfer der Archetypenlehre C. G. Jung und Wolfgang Pauli, den Physiker und Nobelpreisträger.

Mit ihm diskutierte Jung während seines langjährigen Briefwechsels (1932-1958, veröffentlicht 1992 von C.A. Meier, einem Zürcher Psychiater und langjährigen Freund des Physikers und des Tiefenpsychologen) intensiv diese Thematik, die wiederum eng mit dem Thema der Synchronizität verknüpft ist. Im Pauli/Jung-Briefwechsel taucht der Begriff erstmals im Jahr 1948 auf (Brief [35]); er dürfte ihn jedoch schon im Jahr 1934 gekannt haben, da Jung ihn in einem Brief an dessen Physikerkollegen Pascual Jordan verwendete. Jung erwähnt den Begriff Synchronizität im Jahr 1950 öffentlich im Vorwort zur englischen Übersetzung des I Ging. Aus dem Dialog der beiden entstand 1952 eine gemeinsame Veröffentlichung Naturerklärung und Psyche, in der Jung unter dem Titel Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge dieses Thema ausführlich behandelt.

C. G. Jung bietet an anderer Stelle ein Beispiel für ein aus seiner Sicht synchrones Ereignis, das er während einer Behandlungsstunde erlebte: „Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Fluge. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich ein Scarabaeide (Blatthornkäfer), Cetonia aurata, der gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.“

Über den Autor

Arthur I. Miller, geboren in New York, ist Physiker und emeritierter Professor für Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften am University College in London. Er veröffentlichte mehrere Bücher über die Relativitätstheorie sowie über Kreativität in Kunst und Naturwissenschaften.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als Archivbestand; beim Verlag vergriffen.

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