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Mühlleitner, Elke; Reichmayr, Johannes (Hg.)

119 Rundbriefe (1934–1945)

Band I: Europa (1934–1938). Band II: Amerika (1938–1945)

Details

Verlag Stroemfeld
Auflage/ Erscheinungsjahr 1998
Format 24 × 15,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Leinen im Schuber
Seiten/ Spieldauer 2137 Seiten
Gewicht 2715
Reihe Stroemfeld/Roter Stern
ISBN 9783878775652

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199,00 €


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Zu diesem Buch

Otto Fenichel wurde 1920 – er war damals 23 Jahre alt und noch Medizinstudent – Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Zwei Jahre später zog er nach Berlin, in die Stadt, in der die Freudsche Lehre – neben Wien – in der Zwischenkriegszeit ihre zweite bedeutende Filiale hatte. Hier wurde Fenichel zum Initiator einer informellen Gruppe sozialistisch orientierter Psychoanalytiker, die nach der Emigration 1933 aus Deutschland den Kontakt zueinander mit Hilfe von »Rundbriefen« aufrecht erhielten. Diese Briefe lagerten ein halbes Jahrhundert lang unbeachtet in sechs verschiedenen Archiven in den USA, bevor sie Janis Osolin sammelte, der bis vor kurzem dem Stroemfeld Verlag angehörte. Nun liegen diese einzigartigen Dokumente in zwei Bänden von über 2000 Seiten vor. Sie vervollständigen unser Wissen über die Geschichte der Psychoanalyse in der Zeit zwischen 1933 und 1945 auf frappante Weise. (Bernd Nitzschke)

Über den Autor

Otto Fenichel (1897–1946) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zweiten Psychoanalytiker-Generation. Enge Zusammenarbeit mit Wilhelm Reich und Siegfried Bernfeld. Er solidarisierte sich mit den Zirkeln der Kommunistischen Partei. 1938 Emigration nach Amerika. Sein Hauptwerk Psychoanalytische Neurosenlehre trug ihm den Ruf als Enzyklopädist der Psychoanalyse ein.

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