Bestelltelefon: 0800 588 78 30

RAR!

10 Lithografien in Mappe zu Thomas Manns »Mario und der Zauberer«

Limitierte Auflage (von Paul Wunderlichsigniert und nummeriert)

Details

Verlag Galerie Huber
Auflage/ Erscheinungsjahr 2004
Format 65 × 50 cm bzw. 50 × 65 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Mappe
Seiten/ Spieldauer 10 Originalgrafiken
SFB Artikelnummer (SFB_ID) Galerist-623

Kauf-Optionen

3.200,00 €


Merkliste

Mit Rabatt für Stammkunden

Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ liest sich auf den ersten Anschein als fein beobachtete Schilderungungen von typischen Ereignissen, wie diese in den in Italien verbrachten Sommerferien gerne vorkommen können.

Die Anregung zu seiner Geschichte erhielt Thomas Mann 1926, als er einige Wochen im italienischen Forte dei Marmi seien ferien verbringt und dort die Vorführung eines Hypnotiseurs besucht. Vermutlich handelte es sich um den berühmten Cesare Gabrielli. 1929 gleichfalls im Sommerurlaub, diesmal am Strand von Rauschen in der Nähe von Königsberg, verarbeitet Thomas Mann dieses Urlaubserlebnis in seiner Novelle um den Kellner Mario und den Zauberer Cipolla. In der Novelle zeichnet er im Subtext ein Bild des aufkommenden Faschismus in Italien, der an allen Ecken spürbar ist und in der Vorstellung des Zauberers Cipolla seinen Höhepunkt findet.

Die Novelle ist damit auch eine subtile Warnung vor dem aufkommenden deutschen Faschismus: Cipollas psychologische Manipulation schaltet das Publikums gleich und stellt die Verführbarkeit der Masse erschreckend deutlich vor Augen. Thomas Mann stellt aber schließlich der totalen Unterwerfung durch die psychologische Machtausübung Marios befreiende Tat entgegen und läßt Cipolla ein tödliches Ende finden.

Die düster-dunkle Stimmung des präfaschistischen Italiens und die enorme Verführungsmacht des Zauberers Cipolla fängt Paul Wunderlich in seinem Lithographienzyklus zur Novelle ein. Die 17 Lithographien zeigen in Wunderlichs ganz eigener Bildsprache die bedrohliche Stimmung im Italien der zwanziger Jahre und die Gefährlichkeit aber auch Zweifelhaftigkeit der Figur des Cipolla, der zugleich machtvoller Beherrscher und benachteiligter Außenseiter ist.

Der 1927 in Berlin geborene Maler, Grafiker und Bildhauer Paul Wunderlich war Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, lebt in Hamburg und Südfrankreich und wurde als einziger deutscher Künstler in die Pariser „Academie des Beaux Arts“ aufgenommen. Paul Wunderlich erhielt zahlreiche Preise und seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt.

Zu dieser Kunstedition

Die Galerie Huber edierte in 2004 eine mit 17 von Paul Wunderlich beigesteuerten Farbtafeln der Erzählung von Thomas Mann »Mario und der Zauberer«. Zehn der dieser Edition zugrunde liegenden Originallithograpien wurden parallel zum Erscheinen als großformatiges Mappenwerk in einer kleinen Auflage von nur 40 Exemplaren vorbereitet. Aktuell kann die Kunstabteilung der SFB ein galeriefrisches Exemplar zum günstigen Preis anbieten.

  • Mappenwerk von 10 Lithografie auf Rives-Bütten
  • Formate 65 × 50 cm bzw. 50 × 65 cm
  • Auflage: 40
  • Die Bögen jeweils vom Künstler nummeriert und handsigniert
  • Gedruckt bei Ernst Hanke, Ringgenberg (Schweiz)

Der Künstler

Paul Wunderlich, einer der ganz Großen unter den (west-)deutschen Bildenden Künstlern. Er verstarb 2010 in St. Pierre de Vassols in Frankreich. Geboren 1927 in Eberswalde, 1947 bis 1951 Studium an der Landeskunstschule Hamburg. 1951 bis 1960 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. 1961 bis 1963 in Paris. 1963 bis 1968 Professor an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. – 2007 Eröffnung des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde seit 2008 Ehrenbürger der Stadt Eberswalde.

Lieferbarkeitshinweis

Galeriefrisches Exemplar des gesuchten Mappenwerkes.

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1

Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.

weiterstöbern zum Warenkorb