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›Ars vivendi‹ - Erlesene Geschenkinspirationen zum Advent |
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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, ursprünglich war es eine ´stille`, besinnliche Zeit: Der Advent. Nicht nur Kinder waren in Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Das Erwarten, das ´Warten-können`, steht heute, in Zeiten vermeintlich jederzeit möglicher ´Echtzeit-Wunscherfüllung` nicht hoch im Kurs. Muße, die eben gerade keine trist-inhaltsleere Langeweile ist, kennen viele Mitmenschen nicht. Auch in diesem Jahr erreicht Sie zum Beginn der Adventszeit die beliebte vorweihnachtliche EXTRA-Ausgabe, in der unsere Redaktion eine Auswahl an interessanten, lesenswerten und schön gemachten Büchern und Dingen vorstellt. Nehmen Sie sich gerne ein wenig Zeit, um mit Muße diese Offerten anzuschauen und dabei vielleicht die eine oder andere (Geschenk-)Anregung zu entdecken. Wir sehen es ebenso wie der römische Schriftsteller Marcus Tullius Cicero (106-43 v.Chr.), welcher bekundete: ›Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden.‹ Ihnen eine angenehme Adventszeit, verbunden mit besten Dank für Ihr Interesse und für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit! |
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ALLE JAHRE WIEDER - Ein vorweihnachtlicher literarischer Aperitif |
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Mit dem bayerischen Urgestein Gerhard Polt grantelnd und lästernd durch den Advent. Der begnadete und wortgewaltige Kabarettist begleitet mit seiner hilfreich-tröstlichen Handreichung seine LeserInnen zuverlässig durch die für nicht wenige gewiss kritischste Phase des Jahres. Jene Wochen der nasskalten Dunkelheit also, in der Nikoläuse ohne Gewerbeschein in Innenstädten und Einkaufszentren wahllos Menschen sentimentalisieren, in der wir uns - jedenfalls vor Corona und der Inflation - den Weg durch jingle-verbellte Kaufhäuser bahnen und Kinder und Anverwandte mit allerlei Klimbim ruhigzustellen suchen. - Denn Gerhard Polt, der große Denker, weiß genau: Steht erst mal der Nikolausi vor der Tür, ist auch der Heilige Abend unvermeidlich. "Ich sag ganz ehrlich: Ich auf meine alten Tage, was brauch ich noch ein Weihnachten? Das Einzige an Weihnachten, das mich persönlich noch erfreut, ist der Weihnachtsbock. Ein paar Flaschel Weihnachtsbock, und wenn ich die getrunken habe, machts bei mir auch klingeling. Nach ein paar Flaschel, da steht das Christkind vor der Tür. (...)" Der Autor: Gerhard Polt, geboren 1942 in München, aufgewachsen im Wallfahrtsort Altötting, studierte in Göteborg und München Skandinavistik. Seit 1975 brilliert Polt als Kabarettist, Schauspieler, Poet und Philosoph auf deutschen und internationalen Bühnen. 2001 wurde er mit dem Bayerischen Staatspreis für Literatur ("Jean-Paul-Preis") ausgezeichnet. Polt lebt und schreibt in Schliersee, München und Terracina. Bei Kein & Aber sind zahlreiche Bücher, CDs und DVDs von und mit ihm erschienen, zuletzt die Werkausgaben "Bibliothek Gerhard Polt" (10 Bände und ein Begleitbuch), das "Opus Magnum" (9 CDs im Schuber) sowie das Interviewbuch mit Herlinde Koelbl "Gerhard Polt und auch sonst" und der Bestseller "Der große Polt. Ein Konversationslexikon". |
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FREUDE mit FREUD & Co - Erlesenes rund um die Profession |
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Die Couch - Vom Denken im Liegen ....Martha Freud vertraute einer Journalistin 1938 in ihrem Londoner Exil in einem Gespräch an, dass ihr Ehemann Sigmund das für das spätere psychoanalytische Behandlungssetting solch eine zentrale Rolle spielende Möbel - seine Behandlungscouch - schon 1890 von einer gewissen Madame Benvenisti übereignet erhalten habe.- Diese ´Ur-Couch` der Psychoanalyse steht heute im Sigmund Freud-Museum in London. |
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GESCHENKTIPP - Das Archiv der SFB verfügt über eine kleine Anzahl der beim Verlag inzwischen vergriffenen englischsprachigen Ausgabe in der ursprünglichen Covergestaltung (Martin S. Bergmann), welche vom Autor und Fotografen Sebastin Zimmermann SIGNIERT wurden. Claudia Guderian hatte mit ihren in 2004 bei Kohlhammer erschienenen Arbeiten ´Die Couch in der Psychoanalyse` und ihrem Fotoband ´Magie der Couch` erstmals intensiv den forschenden und fotografischen Blick auf und in das Allerheiligste therapeutischen Arbeitens – das Behandlungszimmer des Psychoanalytikers – gelenkt und mit ihrem theoretischen und fotografischen Beitrag zum Setting große Resonanz gefunden. In seinem Text- und Fotokunstband hat der aus Marburg stammende und seit Jahrzehnten in New York als Psychiater und Fotograf wirkende Sebastin Zimmermann diesen Faden aufgenommen und die Idee des Einblick-Nehmens entschieden erweitert: Nicht das Möbel an sich, nicht der leere Behandlungsraum stehen im Fokus – vielmehr der (Behandlungs-)Raum mit seinem darin arbeitenden, sich freuenden, alternden, vielleicht auch einsamen Bewohner, geraten hier tiefen-scharf in den Blick - und die Bilder erzählen zwischen ihren Pixeln ganze (Lebens-)Geschichten … - Ein ganz besonderes Buch mit meisterlichen Aufnahmen und aufschlußreichen Texten. Der Autor / Fotografnr: Sebastian Zimmermann, Dr. med., gebürtiger Marburger, ging 1989 zum Studium der Medizin in die Vereinigten Staaten. Inzwischen ist er ein echter New Yorker, praktiziert in der Upper West Side als Psychiater und Psychoanalytiker und ist bestens vernetzt mit den Kollegen in seiner Stadt. Nebenher beschäftigt sich Sebastin Zimmermann intensiv mit Fotografie und studierte ergänzend am International Centre for Photography und bei Arlene Collins, einer international bekannten Dokumentarfotografin. |
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KLASSISCHES FACHANTIQUARIAT - Erlesene Raritäten zur Profession |
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Blaue Original-Leinenbände mit goldgeprägtem Rückentitel (Band 1-2), sowie helle typographisch gestaltete Original-Kartonagen (Band 3-4). - Erste Ausgabe (Grinstein 9078 / Mühlleitner 98) Das Klassischen Fachantiquariat der SFB verfügt über ein besonders gut erhaltenes und vollständiges Exemplar der »Bausteine«, Sandor Ferenczis zentraler Arbeit; die einzelnen Bände jeweils als Erstausgaben. Insbesondere die erst 1939 erschienenen Bände III und IV sind von größter Seltenheit. Band 1 – ›Theorie‹: Leipzig – Wien – Zürich, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1927, 8°, 1 Blatt, 298 Seiten. Erste Ausgabe (Grinstein 9078 / Mühlleitner 98) Band 2 – ›Praxis‹: Leipzig – Wien – Zürich, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1927, 8°, 1 Blatt, 315 Seiten. Erste Ausgabe (Grinstein 9078 / Mühlleitner 98) Nach dem Tod Ferenczis (1933) waren zwei weitere (Ergänzungs-)Bände der Bausteine beim Verlag Internationale Psychoanalyse (IPV) vorgesehen, die aufgrund der zunehmend schwierigen finanziellen Situation des Verlages und wegen der sich zuspitzenden politischen Verhältnisse in Österreich und Deutschland nur mit größter Mühe für den Druck vorbereitet werden konnten. Es handelt sich bei den Bänden 3 und 4 um das allerletzte Editionsprojekt des IPV, welche 1938 gerade noch vollendet, aber nicht mehr an den Buchhandel ausgeliefert werden konnten. Glückliche Umstände machten es möglich, daß eine kleine Teilauflage nach der Liquidierung des IPV ins Ausland, die Schweiz, gerettet werden konnten, wo diese vom Verlag Hans Huber übernommen wurden. Die bereits gedruckten Blöcke wurden im Berner Verlagshaus mit einem neuen Einband versehen und die Titelblätter mit den neuen Verlagsangaben von Hand überklebt. Band 3 – Arbeiten aus den Jahren 1908–1933: Leipzig – Wien – Zürich, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1938, übernommen vom Verlag Hans Huber, Bern, und mit neuem Einband versehen, 8°, 543 Seiten, Obr. Band 4 – Gedenkartikel, Kritiken und Referate, Fragmente, Bibliographie, Sachregister: Leipzig – Wien – Zürich, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1938, übernommen vom Verlag Hans Huber, Bern, und mit neuem Einband versehen, 411 Seiten, Obr. Die ausführlichen Angaben zu den Inhalten finden Sie im Titeleintrag auf SFB-Online. »Ferenczi hatte als besondere Gabe eine fessellose Freiheit und Phantasie, wie sie kein anderer Analytiker, wohl nicht einmal Freud, in gleichem Maße besaß.« Michael Balint Erhaltungszustand: Im Klassischen Fachantiquariat der SFB als wohlerarhaltene und offenbar nur bedächtig (an-)gelesene Exemplare in altersgemäß gutem bis sehr gutem Zustand. Als vollständige EA sehr selten! |
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In der Abteilung »Klassisches Fachantiquariat« entdecken Sie zahlreiche weitere seltene frühe und Erstausgaben Im Feld der Psychoanalyse und Kulturwissenschaften. |
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GESCHENKIDEEN - Wie erklär ich`s meiner Familie und den Freunden? |
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"Cécile Loetz und Jakob Müller schildern vier psychoanalytische Fallgeschichten eindrücklich und einfühlsam… Ein lesenswertes, aufschlussreiches Buch, das tief in vier seelische Abgründe blickt." Steve Ayan, in: Spektrum der Wissenschaft Bekannt geworden durch ihren erfolgreichen Podcast „Rätsel des Unbewussten“ – entlang lebensnaher Geschichten aus dem wirklichen Leben - veranschaulichen die beiden Autor:innen den Prozess der Psychoanalyse. Verstehen führt zu Veränderung – das Unverstandene sollten die Menschen immer wieder aufs Neue durchleben und durchdenken. Doch was bedeutet es, ´tiefengeschärft` zu verstehen, sich etwas ´bewußt`zu machen? Die Psychologen Cécile Loetz und Jakob Müller erlauben ihren LeserInnen einen intimen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Menschen, die sich in Krisen in Therapie begeben und die unbewusste Dynamik hinter ihrem Schmerz, Angst, Trauma und ihrer Aggression zu durchdringen beginnen. Ungeschönt und dennoch voller Empathie schildern sie den oft schwer greifbaren Prozess der Psychotherapie, der den Weg zu einem besseren Verständnis der eigenen Geschichte ermöglicht. Ein kluges, differenziertes und ungemein anregendes Buch, das Neugier weckt und Mut macht, sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen. Die Autoren: Cécile Loetz, geboren 1987, ist Psychoanalytikerin und in eigener Praxis tätig. Gemeinsam mit Jakob Müller hat sie den erfolgreichen Podcast „Rätsel des Unbewussten" gegründet, für den die beiden 2018 den Förderpreis der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung erhalten haben. Jakob Müller, geboren 1985, ist Psychoanalytiker und arbeitet am Institut für Psychosoziale Prävention, Universitätsklinikum Heidelberg, und am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden. Parallel forscht er für seine Habilitation. Loetz und Müller leben in Heidelberg. Besonderheiten: Die SFB kann in Zusammenarbeit mit dem Hanser Vlg, München, eine Anzahl von SIGNIERTEN Archivexemplaren zum Original-Ladenpreis anbieten. - Alternativ ist das Buch natürlich auch in der unsignierten Normalvariante bei uns bestellbar |
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BESSER (zu-)HÖREN - Herausragende Tondokumente für Kopfhörer |
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"Weizenbaum ist ein begnadeter Geschichtenerzähler: Fast spielerisch verdichtet sich erlebtes Leben zu wissenschaftsethischen Grundfragen unserer Zeit. Seine Erzählweise ist schlicht atemberaubend. Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Doppel-CD, ein hinreißendes Erkenntnis stiftendes Hörerlebnis!" - börsenblatt Joseph Weizenbaum, geboren 1923 in Berlin und 1936 in die USA emigriert, studierte Mathematik und lehrte seit 1963 als Professor für Computerwissenschaften am MIT in Cambridge, Massachusetts. Durch sein berühmt gewordenes Sprachanalyseprogramm "Eliza" selbst zu einem Pionier der Computergeschichte avanciert, ist Weizenbaum immer auch die warnende, prophetische Stimme eines Prozesses, der den Menschen in die Programmatik seiner Apparate, unter die Übermacht der Maschinen zwingt. Weizenbaum zeigt in seiner ingeniösen, packenden Art, wie das Werkzeug sich gegen den Schöpfer kehrt und das Menschliche in der Technokratie abdanken muß. Der Glaube, dass Gehirn und Computer sich schlichtweg ineinander übersetzen lassen, führt zur Selbstaufgabe des Menschen, in eine neue Unmündigkeit und letztlich aus der Verantwortung. Ohne Verantwortung aber wird der Mensch nicht überleben. Der Autor: Joseph Weizenbaum (* 8. Januar 1923 in Berlin; † 5. März 2008 ebenda) war ein deutsch-US-amerikanischer Informatiker sowie Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker. Von 1963 bis zur Emeritierung lehrte er als Professor am Massachusetts Institute of Technology. Weizenbaum bezeichnete sich selbst als Dissidenten und Ketzer der Informatik. - Die jüdische Familie emigrierte 1936 von Bremen aus in die USA. Dort studierte Weizenbaum ab 1941 zunächst Mathematik an der Wayne State University in Detroit, Michigan. Das Studium unterbrach er 1942 aufgrund seines Dienstes in der meteorologischen Abteilung der United States Army Air Forces im Zweiten Weltkrieg. 1946 nahm er sein Studium wieder auf und schloss es 1950 mit dem Master ab. 1963 begann er seine Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT), zunächst als Associate Professor und ab 1970 als Professor für Computer Science. Er arbeitete in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre am Aufbau des Arpanet, einem Vorläufer des Internets.[ 1966 veröffentlichte Weizenbaum das Computerprogramm ELIZA, mit dem er die Verarbeitung natürlicher Sprache durch einen Computer demonstrieren wollte. Eliza wurde als Meilenstein der „künstlichen Intelligenz“ gefeiert, seine Variante Doctor simulierte das Gespräch mit einem Psychologen. Es schien den Turing-Test zu bestehen, da viele Benutzer nicht merkten, dass sie mit einer Maschine kommunizierten. Weizenbaum war entsetzt, wie ernst viele Menschen dieses relativ einfache Programm nahmen, indem sie im Dialog intimste Details von sich preisgaben. Dabei war das Programm nie darauf hin konzipiert, einen menschlichen Therapeuten zu ersetzen. Durch dieses Schlüsselerlebnis wurde Weizenbaum zum Kritiker der gedankenlosen Computergläubigkeit. Heute gilt Eliza als Prototyp für moderne Chatbots. Seit dieser Zeit mahnte Weizenbaum den kritischen Umgang mit Computern und die Verantwortung des Wissenschaftlers für sein Tun an. Besonders betonte er, die eigentliche Entscheidungsgewalt müsse immer in menschlicher Hand bleiben, auch wenn künstliche intelligente Systeme als Hilfsmittel zur Informationsbeschaffung herangezogen werden. Weizenbaums 1972 formulierte Fragen bezüglich des gesellschaftlichen Nutzens von Anwendungen künstlicher Intelligenz werden als Weizenbaum-Test bezeichnet. - Ab 1996 lebte Weizenbaum wieder in Berlin-Mitte, unweit der ehemaligen elterlichen Wohnung. (Quelle: Gekürzt aus Wikipedia) |
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Literarische Geschenkinspirationen für anspruchsvolle LeserInnen |
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»Wer der gängigen Kulturware überdrüssig ist, sollte sich diese fünf Bände anschaffen. Schreiben und Lesen ist vielleicht immer, hier aber auf emphatische Weise, ein Akt der Befreiung.«Leopold Federmair, in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ Daniel Kehlmann in seinem Vorwort zur Werkausgabe (in Bd. 1) von Juan Carlos Onetti Das Elend der Arrivierten: Onetti und der Plot "Der Kosmos Juan Carlos Onettis ist kein einladender Ort: Vor der Grausamkeit des Lebens bietet nur die Flucht in die Phantasie eine fragwürdige Rettung. Bei Onetti wird jeder Mensch nach dem dreißigsten Lebensjahr zur Karikatur seiner selbst, also entweder zum Arrivierten, der faule Kompromisse eingegangen ist, oder zum Gescheiterten. Die Geburt ist etwas Schreckliches — nicht zufällig empfinden viele Helden Onettis Ekel vor schwangeren Frauen —, die Liebe eine Illusion und das Böse eine reale Macht; Sadismus und Grausamkeit gehören für Onetti zu den wenigen starken Triebfedern der ansonsten ihrer Trägheit hilflos ausgelieferten Menschen. All das zeichnet Onetti von seinen ersten Kurzgeschichten an mit beispielloser Konsequenz, ohne je der Versuchung zur Versöhnlichkeit zu erliegen. In einem Punkt aber ist der Erzähler Onetti merkwürdig ambivalent: in seiner Haltung zum Erzählen selbst. Dieser leidenschaftliche Krimileser war kein Anti-Romancier, ganz im Gegenteil, seine Verwicklungen und Konflikte haben nicht selten einen Zug ins Melodramatische. Da gibt es Gewalt, Totschlag, Mord, da treffen wir Verbrecher und Revolutionäre, da geht es um Kämpfe, Rache und Blut. Zugleich aber scheint jeder Text Onettis bestrebt, seinen Plot bis zur Unkenntlichkeit zu verhüllen und gleichsam im Gewebe kunstvoll langer Sätze zu verbergen. In dieser Ambivalenz finden wir Onettis Eigentlichstes, gewissermaßen seine Signatur als Schriftsteller. »Die Intelligenz, mit der Onetti versehen war«, schreibt Mario Vargas Llosa im Schlußkapitel seines Buches ´Die Welt des Juan Carlos Onetti, »machte ihn nicht härter, sondern schwächer in dem Wettstreit, bei dem man nicht nur der Stärkste sein muß, um zu gewinnen, sondern der Waghalsigste, der Durchtriebenste, der Scheinheiligste und Gefälligste. Intelligenz, Sensibilität, Schüchternheit, Neigung zur Verschlossenheit und eine eingefleischte Unfähigkeit, das Spiel mitzuspielen, das zum Erfolg fuhrt `(...). Er beteiligte sich nicht an solchen Unternehmungen, weil ihm dieser Ehrgeiz fehlte, und er wußte sich in dieser Hinsicht von Anfang an unterlegen.« Aus solcher Unterlegenheit gewann Onetti seine Größe, aus ihr entstand ein Prosawerk, das sich mit keinem anderen vergleichen läßt. Der Arrivierte, der Gewinner, der klug taktierende Erfolgsmensch sind für Onetti die verachtenswertesten Gestalten. Das aber hat auch formale Konsequenzen: Aus solch einer Perspektive, wo nur die Nichtbemühung eine akzeptable Haltung ist, hat auch der >spannende Roman<, der >den Leser nicht mehr los< und >sich nicht weglegen läßt< (all die gängigen Lesebegeisterungsphrasen), etwas Verächtliches, auch sein Urheber wäre einer, der sich listig arrangiert hat, der sich durchsetzt, der es schafft, etwas erreicht. (...)" |
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Juan Carlos Onetti ist der große Solitär in der modernen lateinamerikanischen Literatur, einer der maßgeblichen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ein Autor von künstlerischer, ästhetischer und moralischer Kompromisslosigkeit. - In gründlich revidierten Übersetzungen und zum Teil erstmals auf Deutsch bietet die Werkausgabe sämtliche vollendete Romane und Erzählungen Onettis, zusammen mit Anmerkungen und Nachworten der Herausgeber. Band 1 der Werkausgabe bietet Onettis Erstling ´Der Schacht von 1939` – ein unausschöpflicher, auf den ersten Streifblick ruppiger und immer wieder neu zu lesender, zu entdeckender Text. Daneben umfaßt der Band die beiden bislang noch nie auf Deutsch erschienenen frühen Romane ´Niemandsland` (1941) und ´Für diese Nacht` (1943). Band 2 der Werkausgabe versammelt drei Romane: Das kurze Leben, 1950 erschienen, hat Onettis Ruhm begründet: ein herausforderndes, ebenso faszinierendes wie hartes Stück Literatur.nNoch stärker verdichtet, enigmatisch bei erster Lektüre und immer leuchtender beim Wiederlesen, sind Onettis Kurzromane ´Abschiede` und ´Für ein Grab ohne Namen` von 1954 und 1959. Band 3 der Werkausgabe enthält die beiden Romane Leichensammler (1964) und Die Werft (1961), die das Herzstück des Zyklus von ´Santa María` bilden: Mit wenigen Strichen eine Gestalt in ihrer widersprüchlichen persönlichen Wahrheit hervortreten zu lassen, eine Konstellation zweier Menschen wie eingeätzt zu umreißen, herausgelöst aus allen vorgegebenen Mustern: diese Kunst Onettis ist oft bewundert worden. Band 4 der Werkausgabe enthält Onettis letzten Romane, in ihnen steigt er tief hinab in den Schacht seiner Erfahrung des Lebens – aber wie unterschiedlich ist das, was er als Erzähler schreibend hervorholt: vier Romane, ›reife‹ und ›späte‹, die verschiedener nicht sein könnten und die in je eigener Form und Sprache eine besondere Geschichte erzählen Band 5 der Werkausgabe: Bietet sämtliche Erzählunget. Mit wenigen Strichen eine Gestalt in ihrer widersprüchlichen persönlichen Wahrheit hervortreten zu lassen, die Konstellation zweier Menschen wie eingeätzt zu umreißen, herausgelöst aus allen vorgegebenen Mustern: das ist die unverwechselbare Kunst Onettis, die in seinen Erzählungen in atmosphärische Präsenz zum Tragen kommt. Der Autor: Juan Carlos Onetti (*1909 in Montevideo, Uruguay, †1994 in Madrid, Spanien) ist vielfach und zu Recht als einer der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftsteller bezeichnet worden. 1932 erschien im Rahmen eines Literaturwettbewerbs eine Erzählung von ihm in der argentinischen Tageszeitung La Prensa. Sein erster Roman, El Pozo (dt. Der Schacht, 1989), folgte 1939 in einer Auflage von 500 Exemplaren. Er veröffentlichte insgesamt elf Romane und zahlreiche Erzählungen sowie zwei Sammlungen von Artikeln, von denen die Mehrzahl ins Deutsche übersetzt wurde. Bis 1975 lebte er abwechselnd in Buenos Aires und Montevideo, arbeitete unter anderem für die Nachrichtenagentur Reuters, war lange Jahre als Direktor der städtischen Bibliotheken in Montevideo tätig und publizierte regelmäßig in verschiedenen uruguayischen Zeitschriften. Während der Diktatur, die seit 1973 in Uruguay herrschte, wurde Onetti einige Monate lang in Haft gehalten. 1975 ging er mit seiner vierten Frau, der Geigerin Dorothea Muhr, ins Exil nach Madrid, wo er bis zu seinem Tod blieb und die Romane Dejemos hablar al viento (dt. Lassen wir den Wind sprechen, 1986), Cuando entonces (dt. Magda, 1989) und Cuando ya no importe (dt. Wenn es nicht mehr wichtig ist, 1996) veröffentlichte. - Fast alle großen Autoren Lateinamerikas erkennen Onettis Einfluss auf ihr eigenes Werk an, und von vielen wird er für den größten lateinamerikanischen Schriftsteller gehalten. |
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Den Auftakt der Werkausgabe bilden in Band 1 Onettis ruppiger Erstling ´Der Schacht` von 1939 – ein unausschöpflicher, immer wieder neu zu lesender und zu durchdringender Text. - Zudem bietet der Band die beiden bislang noch nie auf deutsch erschienenen frühen Romane ´Niemandsland` (1941) und ´Für diese Nacht` (1943). Niemandsland erzählt von einer lose verbundenen Clique mit sich überkreuzenden erotischen Beziehungen: ein Maler, ein Schriftsteller, ein Anwalt, ein linksrevolutionärer Gewerkschafter, der Zuhälter Larsen, ein junges Mädchen, die Frau mit dem gelben Haar, eine Prostituierte – nicht das Gefüge der Handlung, sondern wie Onetti die Lebenswünsche und die Lebenslügen all dieser Personen evoziert, macht die Intensität des Romans aus. Für diese Nacht von 1943 erzählt vor dem Hintergrund einer Hafenstadt im Bürgerkrieg davon, wie ein Mann in dem von ihm als vergeblich gewußten Versuch, vor seinen politischen Gegnern aus der Stadt zu flüchten, durch die Nacht hetzt. Ein Roman, der etwas von der schwarzen Serie der Kriminalromane der frühen vierziger Jahre hat: ein thrill, der bei Onetti naturgemäß von existentieller Eindringlichkeit ist. Unter dem Titel Une nuit de chien wurde der Roman soeben von Werner Schroeter verfilmt. Alle aktuell lieferbaren Bücher finden sich und sind bestellbar auf SFB-Online HIER |
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SFB-Kunstabteilung - Objet d'art - Feines in Porzellan |
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Rarität - von Olaf Stoy entworfene Freud-Medaille der Manufaktur ›Lettiner Porzellan‹, erschienen anläßlich des 75. Todestages Sigmund Freuds, 2014, in einer limitierten Kleinstauflage von 50 für den Verkauf bestimmten Exemplaren. Beim Galeristen, der Kunstabteilung der Sigmund-Freud-Buchhandlung ist diese Rarität noch verfügbar. Die Medaille ist geborgen in einer ansprechenden quadratischen Geschenkbox, welche mit rotem Samt ausgeschlagen ist und der ein Künstlerzertifikat beiliegt. - Zu dieser Freud-Medaille:
Die Lettiner Porzellanmanufaktur Es war im Jahr 1858, als in Lettin, nahe der Stadt Halle an der Saale, die Porzellanmanufaktur ›Heinrich Baensch‹ gegründet wurde. Sowohl die Nachfrage nach einfachem Tafelgeschirr, als auch das Geschäft mit dekorierten Einzelstücken entwickelten sich gut, und so konnte sich diese mitteldeutsche Porzellanfabrik recht schnell Absatzmärkte im In- und Ausland sichern. Nach schwierigeren Zeiten während Weltwirtschaftskrise und Krieg wurde die Produktion von Gebrauchskeramik ab 1946 wieder aufgenommen. Es kam phasenweise auch zur Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. In der Folge der Wende mußte 1990 der Produktionsbetrieb eingestellt werden. - 2008 erwarb Thomas Steuber, ein engagierter Hallensischer Galerist, die Markenrechte an Lettiner Porzellan. Seitdem werden in einem Atelier in Kleinstauflagen exklusive Objekte, vor allem Künstler-Medaillen und Objets d'art unter dem Signet dieser traditionsreichen Marke geschaffen. |
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Die ungezwungene Bossierung der einzelnen Skulptur-Elemente verleiht der Plastik etwas Collage-artiges, zudem hat jedes Stück der Kleinserie einen gewissen Unikatcharakter. So gleicht kein Stück dem anderen. Es handelt sich quasi um eine "Minimal-Variation" des Themas, von der nur eine abgebildet werden kann. Hannes Uhlenhaut zu seiner künstlerischen Arbeit:: "Meine Arbeit suggeriert eine Formsprache, wie man sie im Allgemeinen von Porzellanfiguren aus Meißen, Nymphenburg oder Rosenthal gewohnt ist, jedoch ohne deren Grad an Perfektion anzustreben. Das Spielen mit dieser Ästhetik, der freie Umgang mit der Technik und das Verwenden von Spielzeugfiguren als Fundus für Formen, zeigen eindeutig, dass es hier nicht um eine Wiederholung vorhandener Positionen und das Erreichen eines bestimmten qualitativen Standards geht. Vielmehr wird etwas geschaffen, was sich einer bereits etablierten Ästhetik bedient, diese aber gleichzeitig hinterfragt, mit Abstand betrachtet und versucht zu unterwandern. Ein Spiel zwischen Imitation und Irritation entsteht und wird auf die Spitze getrieben. (....)"
Der Künstler: Hannes Uhlenhaut 1985 geboren in Lauchhammer, 2004 Abitur am Burggymnasium Wettin, 2005 – 2011 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Halle - Burg Giebichenstein, 2010 Studienaufenthalt in Rom, 2011 Diplom, seit 2013 freischaffender Künstler, derzeit Studio in Paunsdorf bei Leipzig, zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Preise / Stipendien - 2009 Förderpreis der Keramikmuseums Bürgel - 2010 Stipendiat an der Accademia di belle Arti in Rom - 2010 Nominierung für den Richard-Bampi-Preis - 2013 Kunstpreis der Stadt Oldenburg - 2013 Nominierung für den Richard-Bampi-Preis - 2014 Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalts. |
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SCHÖNER LESEN - ANDERS SCHENKEN: Bibliophile Ausgaben der Ed. Tiessen |
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»Rabbi Bunam sprach zu seinen Schülern: „Jeder von euch muss zwei Taschen haben, um nach Bedarf in die eine oder andere greifen zu können: In der rechten liegt das Wort: ‘Um meinetwillen ist die Welt erschaffen worden’, und in der linken: ‘Ich bin Erde und Asche’« Prachtvolle bibliophile Künstlerausgabe der Edition Tiessen als deren 56. Druck mit dem Text Martin Bubers und illustriert mit 19 beeindruckenden Original-Farbholzschnitten, davon 6 ganzseitig, die von Wilhelm Neufeld geschaffen wurden. Handsatz in der Original-Janson-Antiqua, Druck von Heinz Sparwald auf Bütten Vélin d`Arches. Im Druckvermerk vom Künstler signiert. (Lang/Bender/Halbey 56/B99-101) Zu dieser Vorzugsausgabe
Stimmen zu dieser einzigartigen Arbeit der Edition Tiessen: »Diese Pressendrucke zeichnen sich allesamt durch eine ans Wunderbare grenzende Stimmigkeit in Text, Schrift, Druck, Papier, Einband und Illustration aus. Den Literaturfreund begeistert, daß der Text nicht hinter seiner künstlerischen Aufbereitung verschwindet, sondern durch sie erst seine gültige Gestalt gewinnt.« - Adolf Fink, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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SCHÖNER LESEN - Japanische Meisterwerke spannender Literatur |
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»Verstehen Sie, was ungewöhnlich an diesem Grundriss ist? | Die Krimisensation aus Japan, nach "Seltsame Bilder", die auf Platz 1 der Krimibestenliste für Mai 2025 beim Deutschlandfunk Kultur, standen, folgt jetzt der zweite Kriminalroman des geheimnisvollen Unbekannten aus Japan Auf den ersten Blick wirkt er zweifellos wie der Grundriss eines ganz normalen Wohnhauses. Aber betrachtet man ihn einmal aufmerksam bis in den kleinsten Winkel, bemerkt man plötzlich hier und da in dem Haus seltsame Ungereimtheiten. Nach und nach entdeckt man immer mehr Unstimmigkeiten, bis sich schließlich alles zu einer ›Tatsache‹ verdichtet. - Und diese ist so ungeheuerlich, dass man sie einfach nicht glauben möchte ...« Ein junger, auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Bekannten gebeten, sich den Grundriss eines Hauses und Kaufobjekts anzuschauen, auf dem ein versteckter Raum zu sehen ist. Und es gibt noch weitere Merkwürdigkeiten, die darauf hindeuten, dass das Haus zu üblen Zwecken benutzt wurde. Wer waren wohl die Bewohner dieses Hauses? Stimmt es, dass ein eingesperrtes Kind darin Morde begangen hat? Oder dass der Mann einer jungen Frau darin auf unerklärliche Weise ums Leben kam? Sicher ist: Hinter der harmlosen Fassade steckt viel mehr, als auf den ersten Blick scheint - und die dunklen Geheimnisse, die das seltsame Haus birgt, sind gefährlich ... Die Kapitel: Ein seltsames Haus - Ein skurriler Grundriss - Ein Grundriss in der Erinnerung - Gefesselt an ein Ritual Der Autor: ›Uketsu‹ ist das Pseudonym des Autors, der seine Identität nicht rundweg enthüllen möchte. Bekannt ist, daß er für die japanische Website Omokoro schreibt und ein beliebter YouTuber ist. ›Uketsu‹, der bei Auftritten in der Öffentlichkeit eine weiße Maske und einen schwarzen Ganzkörperanzug trägt, zählt zu den erfolgreichsten Vertretern eines neuen Trends in Japan: des »Sketch Mystery«-Romans, in dem sich Text und Zeichnungen zu einem spannenden Rätselkrimi verbinden. |
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»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.« Alles beginnt mit einem ungewöhnlichen Blogeintrag mit Zeichnungen, die Rätsel aufgeben: Da ist etwa eine Kinderzeichnung mit einem kleinen Haus darauf, daneben steht ein seltsamer Baum. Es sind dies die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot ... |
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SFB-Papeterie - Praktisches rund ums LESEN und ARBEITEN |
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Zu diesem nützlichen Accessoire für BücherliebhaberInnen Die Idee und das Design der Novellix-Buchstützen stammen vom Industriedesigner Jan Landqvist. Die Buchstützen werden im schwedischen Gnosjö hergestellt und bestehen aus weitgehend recyceltem Stahlblech, das mit einem strapazierfähigen schwarzen Pulverlack behandelt wurde. Die Maße betragen 15×15 cm für die Porträts und 10×15 cm für die Bodenplatte. Diese Buchstützen sind Teil der Serie Radical Stands, die in Zusammenarbeit zwischen dem Tankekraft Verlag und Jan Landqvist entstanden sind. Seit Mai 2022 ist Radical Stands integraler Teil des Buchstützensortiments der schwedischen Firma Novellix. |
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In Zusammenarbeit mit dem danischen Textilhersteller, einer auf Digitaldruck spezialisierten Druckerei aus unserer Nachbarshaft und dem Münchner Künstler Michael Sowa, der uns das beeindruckende Motiv zur Verfügung stellte, konnte die Papeterie-Abteilung der Sigmund Freud-Buchhandlung jetzt diese enorm ansprechende, hochwertig verarbeitete und überaus praktische Baumwoll-Tragetasche in BIO-Qualität in ihr Sortiment aufgenommen. Die Kennzeichen: Langlebig, äußerst stabil, ansprechendes Design, elegant. - Kein Nullachtfünfzig-Stuss; für die täglichen Einkäufe ebenso zweckmäßig wie auch als sinnvolles Geschenk bestens geeignet. ›Neutral‹ ist der Firmenname des von Lars Bech und Christina Larsen.gegründeten dänischen Designers und Textilherstellers mit Sitz in Kopenhagen mit eigenen Produktionsstätten in Indien. Das Label hat sich auf die Herstellung nachhaltiger Textilien in Premiumqualität spezialisiert. - Zum Einsatz kommt ausschließlich 100% Bio-Fairtrade-Baumwolle in bester Qualität. Jedes einzelne Stück aus der Kollektion wird bei der Herstellung nach ökologischen, sozialen und ethischen Aspekten hergestellt und ist mehrfach zertifiziert. Qualitätsmerkmale und -zertifikate des Herstellers: Cotton Flower 100% certified organic cotton.- EU Ecolabel Clean wastewater, non-toxic dyes, and waste recycling/reduction.- Fairtrade Fair pay for farmers.- SA8000 Good and safe working conditions for factory workers. - Neutral® Responsibility Production powered by renewable solar and wind energy. - Oeko-Tex Standard 100 Screened for any harmful substance. |
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›Sein und Zeit‹ - Literatur-KALENDER 2026 |
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»Wenn du vor einer Schildkröte stehst, und es sagt dir einer, die ist jetzt 260 Jahre alt, dann hast du schon einen Respekt. Du kannst allerdings auch sagen: 260 Jahre lang bloß Salat fressen, das ist die andere Seite der Medaille.«Gerhard Polt |
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Was also ist die Zeit? Augustinus, Confessiones, XI. Buch, 14 Der Mensch, dem Phänomen der Zeit unterworfen, ihm anheimgegeben, hat immer wieder versucht, dieses Rätsel zu lösen. Welches Verhältnis haben wir Menschen zu unserer (Lebens-)Zeit? Wie erlebt, wie erfährt sich Zeit? - Dieser Reader bietet einen beeindruckenden literarischen Fundus rund um das Thema Zeit. Eine kundigst von Gottfried Honnefelder zusammengestellte Anthologie. Die Beiträge (In Auswahl: Augustinus: Was ist also die Zeit? - Novalis: Die Zeit entsteht mit der Unlust - Hugo von Hofmannsthal: Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding - Aristoteles: Alle Menschen streben von Natur nach dem Wissen - Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Alles Philosophieren - Sigmund Freud: Unsere Erinnerungen - Marcel Proust: Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen - Seneca: Darin täuschen wir uns - Friedrich Schiller: Dreifach ist der Schritt der Zeit - Friedrich Nietzsche: Betrachte die Herde - Stanislaw Lem: Das Institut für Temporistik - Paul Celan: Corona - Bertolt Brecht: An Chronos - Konfuzius: Mit fünfzehn wandte ich mich dem Lernen zu - Ingeborg Bachmann: Es kommen härtere Tage - Gottfried Keller: Die Zeit geht nicht - Annette von Droste-Hülshoff: Am letzten Tag des Jahres - Joseph von Eichendorff: Der Abend - Italo Svevo: Die Vorstellung des Todes genügt - Kurt Tucholsky: Wenn ich jetzt sterben müßte - Friedrich Hölderlin: Hälfte des Lebens - Rainer Maria Rilke: Sei allem Abschied voran - Tao Te King: Es gibt ein Wissen - Plinius der Jüngere: Jede Zeitspanne scheint um so kürzer - Eduard Mörike: Um Mitternacht - Gottfried Benn: Du liegst und schweigst - Theodor Fontane: Im Norden der Grafschaft Ruppin - Stefan Zweig: Die Weltminute von Waterloo - Das Buch (AT) Prediger: 3, 1-7, Alles hat seine Stunde - Joseph von Eichendorff: Sehnsucht - Robert Musil: Atemzüge eines Sommertags - Octavio Paz: 1. Januar - Georg Wilhelm Friedrich Schlegel: Die Zeit ist das Negative - Horaz: Unsterblichkeit - Ovid: hat denn der Vater genützt - William Shakespeare: Nicht Angst, mir eigen. Lieferbarkeitshinweis: Im Modernen Fachantiquariat der SFB als verlagsfrischer Archivbestand; beim Verlag vergriffen. |
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Bewährte LITERATUR-Kalender 2026 in Auswahl |
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IN WELT sein - ANALOG leben: Vom Spiel zur Kreativität |
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DIE WÄNDE HABEN OHREN: Philip Waechters Memospiel zu den Redensarten und ihrer Herkunft ist anregend, überraschend und ein großer Spielspaß: Ein Memospiel mit 88 Karten und ausführlichem Booklet. Nebenbei lernt man, warum schwarze Schafe nicht gern gesehen sind und was sich hinter Krokodilstränen verbirgt. Waechters Zeichnungen schaffen es, die unterschiedlichen Redensarten in einem Bild auf komische Weise einzudampfen. Ausgezeichnet mit dem FORM-Produktpreis 2016, mit dem Promotional Gift Award 2017 sowie Shortlist beim GRAF LUDO 2016 in der Kategorie „Bestes Familienspiel“. Krokodilstränen vergießen und aus dem Nähkästchen plaudern, Perlen vor die Säue werfen: Viele der Redensarten, die wir benutzen, haben einen überraschenden Ursprung. Bei diesem Memospiel mit Zeichnungen von Philip Waechter erfährt Mensch spielerisch, dass etwa schwarze Schafe schon in der Bibel unerwünscht waren, weil Schafe vorzugsweise wegen ihrer weißen Wolle gehalten wurden. Die Paare bestehen aus einem Bild, das die Redensart wörtlich veranschaulicht, und der Redewendung selbst. In einem ausführlichen Begleitbuch werden die Redensarten erklärt. Hinreißend sind die prägnanten Zeichnungen von Philip Waechter, die jede Wendung beim Wort nehmen. Der renommierte Zeichner und Illustrator vermag es, den Sprachwitz augenzwinkernd zu verbildlichen. Besonders charmant ist die Verpackung, denn die Pappkarten und das Begleitbuch befinden sich in einem innovativen Haus aus Pappe. Neuausgabe des 2012 in der Collection Büchergilde erschienenen Spieles in veränderter Gestaltung und mit größeren Karten. |
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Aus der SFB-KUNSTABTEILUNG, heute: Ἴκαρος |
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Wankelmütig, ambivalent, unentschlossen, überfordert .... Manche Menschen suchen und finden - mitunter - hilfreiche Unterstützung im Wege der Selbsterkenntnis in einer tiefengeschärften Psychotherapie ... Der Künstler Peter Paul hat diese Befindlichkeit vortrefflich ins Bild gesetzt. - In welchem Arbeits- oder Behandlungsraum mag diese Künstlergrafik wohl demnächst die Sinne und den Geist inspirieren? - Details zu dieser Grafik
Der Künstler: Peter Paul, Jahrgang, 1943, legte 1965 in Hamburg sein Abitur ab und studierte anschließend bis 1966 bei Johannes Geccelli an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Es folgte von 1966 bis 1969 ein Studium bei Paul Wunderlich, Allen Jones und David Hockney an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, wo er von 1969 bis 1974 einen Lehrauftrag für freie Grafik und grafische Techniken innehatte. 1974/1975 ging Paul nach Irland und arbeitete fortan als freischaffender Künstler. 1976 war er Gast der Villa Massimo in Rom. Es folgten Studienaufenthalte in den USA und 1984 in Italien. - Einen Namen machte sich Paul als freischaffender Künstler insbesondere durch seine Farblithographien, die seit 1971 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Schon früh entdeckte er in der Architektur sein bevorzugtes Sujet[ das er bis zuletzt in seinem kreativen Schaffen beibehielt. (nach Wikipedia) |
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SFB - KULINARIUM: Köstliche Bio-Weine und Sektkreationen |
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»Im Wein liegt Wahrheit und mit der stößt man überall an.«Friedrich Hegel Für die an Feiertagen reiche Jahreszeit bieten sich die von der SFB seit langem im Kulinarik-Sortiment geführten Weinspezialitäten an, die es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt. - Ausgezeichnete und entsprechend prämierte BIO-Weine, von denen die folgenden Festtagstropfen heute in den Blick gerückt sein sollen. - Wer noch keine Gelegenheit hatte, sich von der Güte unserer Schwarztrauber-Weine und Sektkreationen einen angenehmen Eindruck zu verschaffen, dem sei das Angebot der SFB ›Feine Weine und Prickelndes für den festlichen Anlaß‹ ans Herz gelegt. Bei den genannten
Preisen handelt es sich um die Originalpreise
des Winzers. - Gerne veranlassen wir den Versand beliebiger Wein
oder Sektsorten (ab 6 Flaschen) in Ihrem Auftrag auch an jede beliebige
abweichende (Geschenk-)Adresse in Deutschland. |
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Freuen Sie sich hier auf je eine Flasche (0,75 l) der folgender Sorten und Jahrgänge
Hinweis: Kein Verkauf an Menschen unter 18 Jahren. Für Ihre privaten Feste oder Feierlichkeiten, Jubiläen, Symposien Ihres Institues o. ä. unterbreiten wir Ihnen bei Bedarf gerne ein mengenorientiertes Spezialangebot. - Bitte erfragen Sie eine maßgeschneiderte Offerte!. - .... Weitere bei der SFB erhältliche BIO-Weine entdecken Sie HIER |
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Eine gute Idee - der SFB-WAREN- und BÜCHERGUTSCHEIN für jeden, auch den unerwarteten Geschenkfall: Praktisch und immer eine gute Wahl, die Zeichen setzt. |
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Der kurze Weg zur SFB
Neben den üblichen Telefonzeiten erreichen Sie die SFB für bibliographische Fragen und Bestellungen auch sonntags zur Blauen Stunde zwischen 10 und 12 Uhr. |
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