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KINDER- u. JUGENDLICHEN-PSYCHOTHERAPIE AKJP 2. Halbjahr 2025 |
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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, die Herbst-Ausgabe der "Novitätenschau KJ" bietet Ihnen einen profunden Überblick zu aktuellen Themenfeldern mit den relevanten Neuerscheinungen im Feld der kinderpsychotherapeutischen Profession. Im Fokus stehen neue und bewährte Bücher zum Thema Eltern und Elternschaft, zur Frage des Umgangs mit Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen in Therapie und zur gesellschaftlichen Situation junger Menschen. Queere Kinder /Jugendliche in Therapie und /oder ihre schwulen Eltern bilden einen weiteren Themenpunkt. - Zwei beeindruckende literarische Editionen zum Thema ›Kindheit‹ und der Klassiker genial ins Bild gesetzter Kinderträume, Winsor McCays ›LITTLE NEMO‹, runden diese Ausgabe ab. Ihnen eine informative und anregende Lektüre! - Wir in der SFB freuen uns auf Ihre Resonanz, auf Ihre Weiterempfehlung im KollegInnenkreis und - natürlich - über Ihre Bestellaufträge, nicht zuletzt auch und gerade von kinderanalytischen Institutionen. |
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ELTERN, ELTERN .... Förderer oder Blockierer kindlicher Entwicklung? |
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»Je mehr Druck ich aufbaue, umso mehr Widerstand erzeuge ich.«»Viele Eltern sind nicht daran interessiert, wie ihre Kinder wirklich denken und fühlen. Sie interessieren sich mehr dafür, wie Kinder zu denken und zu fühlen haben.« »Wenn die Erwachsenen nicht genug Zeit für sich selbst haben und die Eltern nicht für sich als Paar, dann widmen sie den Kindern unter Garantie zu viel Aufmerksamkeit. Kein Kind will Aufmerksamkeit. Es braucht Beziehung, will am Leben seiner Eltern teilhaben.« Jesper Juul, Familientherapeut (1948-2019) |
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Aus dem umfassenden Vorwort der Autorin "(...) Aus psychoanalytischer Sicht stellt das Mutterwerden/Vaterwerden einen Kristallisationspunkt der radikalen Veränderung der inneren und der äußeren Welt dar. Tiefe Schichten der Persönlichkeit, die frühesten Erfahrungen - vermutlich schon die vor der Geburt erlebten Momente als Embryo - werden unbewusst wieder lebendig. (...) Bei der analytischen Arbeit mit Kindern und ihren Eltern geht es darum, die pathologischen Beziehungsmuster zu erkennen und durchzuarbeiten. Gelingt es, den Eltern ihren Anteil an der Symptomatik des Kindes bewusst zu machen, entsteht ein Freiraum, der vom Kind genützt werden kann. Die analytische Haltung der Therapeutin den Eltern gegenüber umfasst gleichzeitig zwei Ebenen, sie nicht nur Vorbilder einer detaillierten Wiedergabe einer Psychoanalyse stellen Kleins ´Darstellung einer Kinderanalyse` (1975), die Beschreibung von Little Richard, Winnicotts ´The Piggle` (1977), die Behandlung eines kleinen Mädchens sowie Parkers Meine Sprache bin ich. Modell einer Psychotherapie` (1970) dar. als verantwortungsbewusste Eltern anzusprechen, sondern auch ihren »Baby-Teil«, den irrationalen, bedürftigen, archaischen - meist verdrängten - Teil im Blick zu haben und zu verstehen. Die emotionale Logik, die Verknüpfung in der freien Assoziation oder im Spiel des Kindes wird jeweils anschließend anhand des ausführlichen Stundenprotokolls diskutiert. Das klinische Material in der Verknüpfung mit der psychoanalytischen Theorie soll das Erforschen der jeweils einmaligen familiären Dynamik erleichtern. Die Symptome des Kindes, die die Psychoanalyse als Kommunikation über problematische, unbewältigte emotionale Verstrickungen versteht, können erst aufgegeben werden, wenn sie verstanden und besprochen wurden. Erst dann kann das Kind die Symptome (Bettnässen, Angst vor dem Kindergarten, Alpträume etc.) aufgeben, da sie verstanden wurden und dieser »Umweg« nicht mehr notwendig ist. Es ist wie ein Übersetzungsprozess von unbewussten durch Symptome ausgedrückten psychischen Schmerzen in direkte sprachliche Kommunikation. Kinder, denen in einer Therapie geholfen wurde, ihre Probleme zu verstehen, zeichnen sich durch einen rasanten Sprung in der sprachlichen Ausdrucksweise aus sowie durch ihre Fähigkeit, ihre Gefühle zu benennen und im kreativem Spiel auszudrücken. Das »Entwirren« verwirrter transgenerativer Beziehungsmuster (wenn etwa von den Eltern im Kind der überstrenge Vater oder die zurückweisende Mutter gesehen wird), unter denen Eltern und Kinder leiden, schafft Freiraum zur Entwicklung für Eltern und Kinder. Durch das Sich-Hineinziehen-Lassen in die Übertragungs- Gegenübertragungsbeziehung empfindet die Analytikerin den psychischen Schmerz, die Hilflosigkeit, sadistische Lust, Verzweiflung oder Einsamkeit für kurze Momente, bevor diese Empfindungen mental verdaut als Deutungen den Patienten zur Verfügung gestellt werden können. Die ausführlichen Protokolle und die anschließenden Diskussionen stellen den Versuch dar, den Lesern Einblick in diesen dynamischen emotionalen Prozess zu gewähren. Die ungewöhnlich intimen Einblicke in den analytischen/therapeutischen Prozess verstehen sich als »Werkstattbericht«, um den Lesern einen emotionalen Zugang zum analytischen Prozess zu ermöglichen, statt aus einer distanzierten Beobachterrolle rasch Ergebnisse und Lösungen angeboten zu bekommen (...)" Die Autorin: Gertraud Diem-Wille, Prof. i. R. Dr. , ist Lehranalytikerin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV). Sie ist in der Aus- und Weiterbildung von PsychotherapeutInnen und AnalytikerInnen tätig. Außerdem ist sie wissenschaftliche Co-Leiterin des Weiterbildungslehrgangs »Psychoanalytisch-orientierte Säuglings-, Kinder- und Jugendtherapie« an der Wiener Psychoanalytischen Akademie (WPA). |
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ELTERN /BEZUGSPERSONEN - Die Dritten im Bunde bei Kindertherapien |
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Die begleitende Psychotherapie der Bezugspersonen stellt eine unverzichtbare Voraussetzung und einen elementaren Bestandteil von Kinder- und oft auch Jugendlichenpsychotherapien dar. Denn ohne die Einbindung, die Einwilligung der verantwortlichen Erwachsenen gibt es keine Therapie; der therapeutische Erfolg hängt ganz wesentlich vom Gelingen der dezenten Einbettung dieser ´Erziehungsbrechtigten` ab; dieser Teil der (co-)psychotherapeutischen Arbeit ist behandlungstechnisch betrachtet hoch anspruchsvoll. Wie weit kann / muß die Einbeziehung ´fremder Dritter` gehen? Was tun, wenn die Therapie des Kindes ´zu gut` anschlägt und dies von den Eltern unbewußt als ´bedrohlich` empfunden wird? Dennoch gibt es immer noch erstaunlich wenig Literatur und hilfreiche Anleitung zum Thema. Insofern möchte dieses Buch eine Lücke in diesem Feld schließen helfen; es erörtert und bietet interessante, zielführende Bausteine, die für ein Gelingen der Arbeit mit den Bezugspersonen bzw. mit Bezugssystemen ganz wesentlich sein dürften. Aus dem Vorwort der Autorin zur Neuausgabe "(...) Auf die
Mitarbeit der Bezugspersonen kann in der Kinder- und oft auch in der
Jugendlichenpsychotherapie nicht verzichtet werden (Ahlheim, 2007, Chethik,
2000, Novick & Novick, 2009, Althoff, 2007, Windaus, 1999). Auch in den
Psychotherapie-Richtlinien ist die begleitende Psychotherapie der
Bezugspersonen vorgesehen und zwar mit einem Regelverhältnis von 1 Sitzung
der Bezugspersonen zu 4 Sitzungen des Kindes (Rüger, et al., 2015). In
begründeten Fällen kann von diesem Verhältnis abgewichen werden (c Kap.
6). Die Bedeutung der Mitarbeit der Bezugspersonen ergibt sich im
Wesentlichen aus zwei Gründen: 1. Sie müssen die
Therapievereinbarung – manchmal sogar gegen den erklärten Wunsch des
Kindes – schließen und halten. 2. Der fortschreitende Prozess einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie verlangt darüber hinaus auch von den Bezugspersonen Reflexion und eigene Entwicklung, denn der von ihnen formulierte Behandlungsauftrag stimmt oft mit dem – ggf. implizit ausgedrückten - Behandlungsauftrag des Kindes nicht überein. Der Auftrag der Bezugspersonen ist vielleicht zunächst eher auf die Symptomreduktion und das individuelle Glück des Kindes gerichtet, während das Kind (unbewusst) auch die Dynamik in der Familie und die Konflikte seiner Eltern als Quelle des Leidens zum Ausdruck bringt und als Behandlungsauftrag die Veränderung und Harmonisierung der Beziehungen in der Familie im Sinn hat. Um die Aufgaben, die sich in der begleitenden Psychotherapie der Bezugspersonen ergeben, bewältigen zu können, wird sich die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut an bestimmten Konzepten und Methoden, aber auch eigenen Motivationen und Wertvorstellungen orientieren und die klinische Vorgehensweise dementsprechend strukturieren. In diesem Buch sollen die Bausteine, die für ein Gelingen der Arbeit mit den Bezugspersonen bzw. mit Bezugssystemen unabdingbar sind, dargestellt werden. Die allgemeine Zielvorstellung der Elternarbeit hat sich m.E. seit den Anfängen ihrer nstitutionalisierung in Deutschland bis heute nicht geändert. Nicht die Belehrung oder Beratung, sondern die »Umstimmung der Gefühlslage« (Dührssen, 1980, S. 181) der Eltern bzw. Bezugspersonen sollte angestrebt werden. Damit wird klargestellt, dass Bezugspersonenarbeit nicht beratende, sondern therapeutische Tätigkeit ist. Auch Bezugspersonen tragen die Erwartung einer hilfreichen Beziehung an den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten heran. (...)" Die Autorin: Dr. Marie-Luise Althoff ist Psychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehranalytikerin an verschiedenen Instituten, Leiterin der Abteilung analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie des Lehrinstituts Bad Salzuflen. |
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Vom Versuchen zum Können - Die Kinderanalytikerin Veronica Mächtlinger |
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Der Weg der Psychoanalytikerin und Kinderpsychoanalytikerin Veronica Mächtlinger aus Südafrika nach London zu Anna Freud, zurück nach Südafrika und schließlich nach Berlin, dokumentiert den wichtigen Beitrag von Analytiker*innen, die im Rahmen kolonialer und postkolonialer Lebensrealitäten ihre Perspektive auf die Psychoanalyse entwickelt haben. Mächtlingers Arbeiten zeichnen sich insbesondere durch zwei Schwerpunktsetzungen aus: die Notwendigkeit des genauen Hinschauens in seinen vielfältigen Bedeutungen sowie die Heraushebung der äußeren Realität als entscheidende Einflussquelle der psychischen Entwicklung. Diese beiden Faktoren weisen unmittelbar auf ihre Ausbildung zur Kinderanalytikerin bei Anna Freud hin. Neben eigenem Fallmaterial reflektiert die Autorin in ihren Texten theoretisch und psychoanalytisch-historisch den Beitrag der Anna-Freud-Schule und setzt diesen mit der Kinder- und Erwachsenenanalyse in Bezug, wobei immer wieder die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen im Mittelpunkt steht. Ein biografisches Interview der Herausgeber*innen mit der Autorin, das es ermöglicht, ihre Texte aus der Perspektive der Lebenserfahrung noch einmal zu reflektieren, und ein Nachwort von Ludger M. Hermanns beschließen den Band. Die in diesem Band versammelten Beiträge der Autorin: 1 Die Auswirkungen abrupten Abstillens (1953) // 2 Sprechen über Freud (1967) // 3 Psychoanalytische Theorie: präödipale und ödipale Phasen, unter besonderer Berücksichtigung des Vaters (1976) // 4 Die Rolle des Vaters als Unterstützung der Entwicklung und Konsolidierung einer differenzierten Geschlechtsidentität von Mädchen in der phallisch-narzisstischen Phase (1984) // 5 Anna Freud - Einige persönliche Eindrücke (1984) / 6 Analytisches Arbeiten mit Kindern und Erwachsenen (1987) // 7 Die Auswirkungen früher Entwicklungsstörungen auf die Ziele von Kinder- und Erwachsenenanalysen: Symbolisierung und das Herstellen des Arbeitsbündnisses (1990) // 8 Karl Abraham: In Memoriam (1991) // 9 Einleitung zu S. Freud: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben (1995) // 10 Karl Abraham und Giovanni Segantini - Ein psychoanalytischer Versuch (1997) // 11 Falldarstellung einer hochfrequenten Kinderanalyse (2005) // 12 Resilienz: Psychoanalytische Überlegungen zur späteren Entwicklung der sechs Kinder, die als Kleinkinder Theresienstadt überlebt haben - Die Kinder von Bulldogs Bank (2012) // 13 Die Entwicklungstheorien Anna Freuds: eine Würdigung (2012) // 14 Die Entwicklung der Kinderträume (2013) // 15 Veronica Mächtlinger im biografischen Gespräch (2014): »Aber im Grunde ist es überall, wo ich bin, ähnlich, ich meine, dass ich immer ein Stück außerhalb bin.« Oder: »Ist es nicht Zeit, dass wir ein Glas Wein trinken?« // »Die Vergangenheit ist ein fremdes Land: dort geht es anders zu« - Nachwort von Ludger M. Hermanns Die Autorin: Veronica Mächtlinger wurde 1930 in Dannhauser/Südafrika geboren, studierte Psychologie an der University of Natal, absolvierte danach ihre kinderanalytische Ausbildung bei Anna Freud in London und zog 1973 nach längerer Berufstätigkeit in Südafrika nach Berlin. Dort war sie in eigener psychoanalytischer Praxis für Erwachsene und Kinder sowie als Lehranalytikerin am Karl-Abraham-Institut bis 2012 tätig. |
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Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld gesellschaftlichen Wandels |
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Aus dem Vorwort des Autors "(...) Eltern wie auch Kolleginnen und Kollegen sind des Öfteren der Meinung, dass sich die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren wesentlich verändert habe und damit neue Facetten psychischer Auffälligkeiten im Alltag und in der Praxis erscheinen. Auch ich selbst bin mit der von mir persönlich in den letzten Jahren empfundenen Veränderung des Lebensalltags und der damit zusammenhängenden Symptomatik meiner Patienten befasst. Diese Gedanken führten zu der Konzeption des nun vorliegenden Buches. Insbesondere das Spannungsverhältnis sich stetig verändernder gesellschaftlicher Impulse und der sich in der Folge ergebenden »Produktion neuer Störungsbilder« bei Kindern und Jugendlichen möchte ich näher betrachten. Zunehmend ist in den letzten Jahren gesellschaftlich die Tendenz zur Selbstoptimierung zu beobachten. Funke (2016) hat seinem Buch den Titel »Idealität als Krankheit?« gegeben. Grenzenloser Konsum, Grandiosität und Allmacht, Effektivität, Souveränität, Selbstoptimierung u. a., all das wandelt sich zu Metaphern unserer Gesellschaft, während die eigene Begrenztheit und Endlichkeit verleugnet wird. Der Impuls, sich diesen Idealen zu unterwerfen, steht in engem Zusammenhang mit der Zunahme psychischer Erkrankungen. Auch die Psychotherapie ist davon betroffen, da sie eine Anpassung an gesellschaftliche Idealbilder erreichen soll. Der Psychotherapeut muss sich diesen Strömungen stellen und in seine Arbeit mit einbeziehen. Funke sieht beispielsweise als wichtigsten Indikator in der menschlichen Entwicklung die Verinnerlichung stabiler Beziehungen in der Kindheit (ebd., S. 28), um sich im weiteren Leben nicht an Abwehrmechanismen klammern zu müssen. Krankheit steht in einem Verhältnis zu Gesundheit, Auffälligkeit zu Normalität. Was bedeutet im gesellschaftlichen Kontext »normal«? Seit jeher unterliegt der Begriff der Normalität den Interpretationen im jeweiligen kulturellen Kontext. Sowohl die theoretischen Konzepte der Kinderpsychotherapie wie auch der praktische Alltag des Psychotherapeuten sind davon stark beeinflusst. Die »Abstinenz« vergangener Epochen sollte unter diesen Bedingungen neuen Konzeptionen und Überlegungen unterzogen werden. Die Kinderanalyse beschäftigt sich mit der inneren Welt des Kindes/Jugendlichen und der Etablierung psychischer Strukturen im Entwicklungsprozess. Vor diesem Hintergrund bietet sie als Wissenschaft die geeigneten Voraussetzungen für einen entsprechenden Diskurs. Eines möchte ich an dieser Stelle festhalten, der Leser wird im Folgenden merken, dass dies ein zentrales persönliches Anliegen meiner Seite darstellt: Der gesellschaftliche Rahmen und seine Veränderungsprozesse, das heißt auch die zur Erkrankung verursachenden gesellschaftlichen Phänomene, bleiben leider oft unberücksichtigt. (...)" Der Autor: Dr. Volker Langhirt ist analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapeut und psychoanalytischer Familientherapeut mit Praxis in Aschaffenburg. Einer der Arbeitsschwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit ist die psychotherapeutische Behandlung von transidenten Entwicklungen Jugendlicher und ihrer Angehörigen. Einer der Arbeitsschwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit ist die psychotherapeutische Behandlung von transidenten Entwicklungen Jugendlicher und ihrer Angehörigen. |
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Professionell werden - professionell arbeiten - professionell bleiben: Die Sigmund-Freud-Buchhandlung unterstützt Sie gerne dabei
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JETZT WIRD`S BUNT: Schwule Kinder und Jugendliche in der AKJP |
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Gruppen oder Erscheinungen, die nicht zum Mainstream gehören, irritieren, weil sie zeigen: Es geht auch anders. Udo Rauchfleisch "(...) Für
Jugendliche ist das nach wie vor ein Riesenproblem. Etliche Untersuchungen
zeigen immer wieder, dass zum Beispiel lesbische oder schwule Jugendliche
einen wesentlich höheren Anteil an Depressionen, Angststörungen, auch
Suizidalität haben als heterosexuelle Jugendliche.
(...) Kinder senden manchmal – ganz vorsichtig –
Signale. Eltern müssten das Gespräch anbieten und fragen: Du, ist
irgendwas? Wenn das Kind das nicht weiter bereden möchte, ist es okay.
Aber das Kind hat immerhin die Nachricht gehört. Und wenn es reif ist,
redet es darüber. Es gibt Eltern, die am Anfang enorme Mühe haben, sich auch scheuen vor ihrem Coming-out gegenüber anderen und mit der Zeit dann doch ganz gut die Kurve bekommen und sagen: Ja, wir machen das zusammen. Das schweisst Familien auch sehr zusammen. Aus einem Interview des Schweizerischen Radio u. Fernsehens (SRF) mit dem Psychoanalytiker Udo Rauchfleisch aus dem Jahr 2021 |
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»Übrigens: Das ist meine neue Freundin!« Wenn dieser Satz von der Tochter kommt und nicht vom Sohn, fühlen sich auch heute noch viele Eltern wie vor den Kopf gestoßen. Homosexualität wird zwar gesellschaftlich längst nicht mehr verteufelt, doch wenn es um das eigene Kind geht, sieht alles anders aus. Wird es jetzt deswegen in der Schule gemobbt werden? Wie sollen wir mit der Partnerin umgehen? Was werden die Nachbarn sagen? Solche und ähnliche Fragen und Gefühle treiben Eltern um. Der Psychoanalytiker Udo Rauchfleisch nimmt diese Sorgen und Ängste auf. Anhand vieler Fallbeispiele geht er auf die spezifischen Probleme ein, zeigt und erläutert das aktuelle psychologische und sexualwissenschaftliche Wissen über Homo- und Bisexualität und gibt Eltern homo- und bisexueller Kinder ganz konkrete Tipps, wie sie mit der Situation umgehen können. Aus dem Vorwort des Autors Einleitung: Warum ein Ratgeber für Eltern homo- und bisexueller Kinder? "Wenn Sie dieses Buch in die Hand nehmen, tauchen wahrscheinlich verschiedene Fragen in Ihnen auf: Ist ein solcher Ratgeber nötig? Wird heute nicht schon so viel über Homo- und Bisexualität geschrieben, dass Sie inzwischen längst alles Wichtige darüber wissen? Ist es außerdem nicht völlig gleichgültig, ob ein Kind hetero-, bi- oder homosexuell ist? Könnte man nicht sogar sagen, dass es diskriminierend ist, einen Ratgeber speziell für Eltern homo- und bisexueller Kinder zu schreiben? Müsste es dann nicht auch einen geben, der speziell die Heterosexualität in den Blick nimmt (einen solchen Ratgeber gibt es aber nicht)? Alle diese Fragen haben eine gewisse Berechtigung. Fundiertes Wissen über gleichgeschlechtliche Orientierungen und Lebensweisen ist allerdings nicht so verbreitet, wie man im Allgemeinen annimmt. Wissen Sie wirklich, was in einem jungen Menschen vor sich geht, wenn er entdeckt, dass er homo- und nicht heterosexuell ist? Und mit welchen Problemen er sich konfrontiert sieht, wenn er seine Umgebung über seine Homosexualität informieren möchte? (...)" Inhalt: Einleitung: Warum ein Ratgeber für Eltern homo- und bisexueller Kinder? 1. Was ist Homo- und Bisexualität? - 2. „Unser Kind ist so anders – ist es etwa homosexuell?“ - 3. „Unser Kind meint, weder Frau noch Mann zu sein. Was soll das bedeuten?“ - 4. Konflikte zwischen den Eltern wegen der Homosexualität des Kindes - 5. „Welche Probleme kommen auf unser homo- oder bisexuelles Kind zu?“: Gewalt in der Schule / Gewalt in der Öffentlichkeit / Gewalt im beruflichen Bereich / Diskriminierungen in den christlichen Kirchen / Homosexualität und Islam / Die Beziehungen homo- und bisexueller Menschen – ein Problem? / Rechtliche Probleme / HIV-Gefährdung / Probleme im Zusammenhang mit der Homo- und Bisexualität Ihres Kindes - 6. Coming-out des Kindes und Reaktionen der Umwelt - 7. „Was sagen wir der Familie und den Bekannten?“ - Coming-out der Eltern - 8. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind und mögliche Veränderungen - 9. „Wie sollen wir mit ihrer Partnerin/seinem Partner umgehen?“ - 10. Bisexuelle Kinder - 11. „Jetzt wollen die beiden auch noch ein Kind!“ – „Regenbogenfamilien“ - 12. Lesbische Mütter/schwule Väter und ihre homosexuellen Kinder - 13. Homo- und Bisexualität als besondere Begabung? // Schluss: Das Wichtigste auf einen Blick // Anhang - Anmerkungen - Literatur - Hilfreiche Adressen. Der Autor: Dr. Udo Rauchfleisch, Professor em. für Klinische Psychologie an der Universität Basel, ist Psychoanalytiker und Psychotherapeut in eigener Praxis in Basel. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Themen Persönlichkeitsstörungen, psychosoziale Arbeit in Beratung, Therapie und Seelsorge, Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen. |
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Hinter dem Pseudonym Van den Brouck verbirgt sich eine Pariser Psychoanalytikerin und Schülerin Sàndor Ferenczis, der zum engen Kreis um Sigmund Freud gehörte und einer der Begründer der psychoanalytischen Pädagogik war. Jeanne Van den Brouck hat in ihrem »Handbuch für Kinder mit schwierigen Eltern« Fälle aus ihrer jahrzehntelangen therapeutischen Praxis eingearbeitet. Aus dem Vorwort der Autorin "(....) Will das Kind seine Rolle als Erzieher richtig ausfüllen, dann muß es sich - je früher desto besser - über die folgende Tatsache Rechenschaft ablegen: Während seines ganzen fetalen Lebens durchleiden seine Eltern eine Zeit heftigster Gemütsbewegungen, in die ihre Wünsche verwickelt sind sowie verschiedene Personen, die ihnen auf die eine oder andere Weise wichtig sind, keinesfalls aber das Kind, denn dieses kennen sie noch nicht. Aber die Vorstellung, die sie sich von ihrem zukünftigen Kind machen, und der Platz, den sie ihm bereiten, hängen davon ab. Das Neugeborene wird viel Klugheit und Takt beweisen müssen, wenn es den Versuch unternimmt, in diese so bedeutsamen intimen Träumereien einzugreifen, um sie ganz allmählich zu verändern. Die Erziehungsarbeit der ersten Monate ist das Wesentliche; aber auch das, was sich später abspielt, ist wichtig, und es kann sich, wie wir gesehen haben, über mehrere Jahrzehnte hinziehen. Mit Hilfe seines Empfindungsvermögens und seiner Selbstkenntnis wird das Kind seine Eltern nach und nach dahin bringen, daß sie zunächst seine Existenz anerkennen, dann seine Persönlichkeit und schließlich seine körperliche, geistige und seelische Autonomie. Manche Kinder gehen weniger geschickt vor, nämlich indem sie versuchen, ihre Kraft zu beweisen und einen Bruch herbeizuführen. Ihr Charakter und die Umstände lassen ihnen zweifellos keine andere Wahl; aber ein solches Vorgehen hat für beide Seiten großes Leid zur Folge. Ich wünsche mir, daß dieses Buch dazu beitragen möge, solche Situationen soweit wie möglich zu vermeiden. Aber selbst im günstigsten Fall verläuft die Entwicklung von Müttern und Vätern nicht ohne Schmerzen und Brüche. Jedem Schritt nach vorne entspricht eine ganze Leidensgeschichte, und ein verantwortungsbewußtes Kind sollte bemüht sein, sich das immer vor Augen zu halten. Das ist die allererste Voraussetzung jeglicher Art Vorbeugung. (...)" Lieferbarkeit / Erhaltungszustand: Das Moderne Fachantiquariat der SFB verfügt von diesem beim Verlag bedauerlicherweise seit Jahren nicht mehr lieferbaren Titel stets Exemplare in guter bis sehr guter Erhaltung aus den verschiedenen, seit der dt EA in 1981 erschienenen Auflagen. |
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›So’n Wurm ist
Euch der einzige Kaiser … Hai, der junge Sohn einer vietnamesischen Mutter, vaterlos und schwul, lebt in East Gladness, einem heruntergekommenen Kaff in New England. Auf den Straßen hängen noch die Schilder der Obama-Kampagne »Yes, we can«, doch Hai schluckt Pillen und denkt an Selbstmord. Bis er Grazina aus Litauen kennenlernt, eine Überlebende des Zweiten Weltkriegs, in deren Kopf die unerlösten Geister ihres Lebens schwirren. Hai wird ihr Pfleger und fängt an, in einem Diner zu arbeiten, dessen Belegschaft alles Underdogs sind wie er, die »in dieser angeblich freien Welt aus Arbeit, Schlaf und beschissenen Kuchen gefangen sind.« Poetisch und komisch, eindringlich und mit außergewöhnlicher Intimität erzählt Ocean Vuong von der Freundschaft jenseits aller Grenzen von Identität und Familie. Textprobe - Das Schwerste auf der Welt ist, nur einmal zu leben. "Aber es ist schön hier, der Meinung sind sogar die Geister. Morgens, wenn das Licht diesen Ort mit einem hellbeigen Farbton übergießt, steigen sie als Dunst über dem Roggen jenseits der Gleise auf und wanken auf der Suche nach ihren Namen auf die schwarzen Spitzkegel der Kiefern zu, Namen, die in keines Lebewesens Mund mehr leben. Unsere kleine Stadt erhebt sich auf einer Kruste Land an einem Fluss in New England. Als die urzeitlichen Gletscher schmolzen, wurde das Tal zu einem weltgroßen See, von dem, als er austrocknete, ein silbernes Rinnsal mit Namen Connecticut — Algonquin für langer Tidefluss — blieb. Das Sediment hier ist reich an sämtlichen lebensfördernden Stoffen. Im Näherkommen wird man flankiert von ausgedehnten Flächen daumengroßer Knospen, die leuchtend durch Aprilmatsch schießen. Binnen Monaten bilden diese Setzlinge dichtgedrängte Reihen von breitblättrigem Tabak und Silver-Queen-Mais. Jenseits des Friedhofs, dessen Steine ihre Namen an die Jahre verloren haben, führt eine gedeckte Brücke über ein Bachbett, dessen Erinnerung an Wasser nicht bis in dieses Jahrhundert reicht. Über sie kommt man zu uns. Rechts abbiegen bei Conway’s Sugar Shack, entkernt und verrammelt, mit herausgeschlagenen Fenstern, der Slogan auf dem Holzschild — We sweeten soon as the crocus bloom — vom Wind zu Blindenschrift abgeschmirgelt. Im Frühling schäumen die Kirschblüten überall im County auf jedem Flecken Grün, der von Farmen oder Einkaufszentren verschont geblieben ist. Zu verdanken haben wir sie der Gänsescheiße, die seit Jahrhunderten auf diese Gegend niedergeht, wenn der Sommer die hohlen Knochen der Vögel nordwärts lockt. Unsere Rasen sind von Besenkraut und Quecke überwuchert. Einer davon bietet jedes Frühjahr eine Reihe roter und pinkfarbener Tulpen, die Köpfe durch den Maschendrahtzaun gesteckt, an den sie sich lehnen. Die Veranda nahebei quillt von fahrbaren Kinderspielzeugen über: ein Wagen, Dreiräder, ein Feuerwehrauto, ihre Primärfarben mittlerweile zu österlichen Nuancen verblasst. Eine Milchkiste mit einem vor die Öffnung genagelten Stück altem Reifen als Klappe dient als Briefkasten, aufgestellt auf einer vergammelten Anrichte, auf dem Gummi in weißer Korrekturflüssigkeit die Aufschrift Ramirez 47. Daneben ein Futterhäuschen aus Blech in Form von Bill Clintons Kopf. Aus seinem lächelnden Mund rieseln Samenkörner und prasseln wie verhaltener Applaus jedes Mal, wenn der Fahrtwind des Güterzuges daran rüttelt, der in den unsichtbaren Nachtstunden durch die Gegend rauscht. Obwohl der Zug in unserer Stadt nicht hält, ist seine Pfeife noch drei Meilen entfernt in jedem Wohnzimmer zu hören. Eigentlich hält hier nichts außer uns. Hartford, die auf Versicherungsfirmen, Schusswaffen und Klinikbedarf, Bürokratien von Tod und Katastrophe gebaute Hauptstadt, liegt nur zwölf Minuten Autofahrt entfernt, und alle rasen auf dem Highway an uns vorbei, entweder auf dem Weg dorthin oder so schnell wie möglich von dort weg. Wir sind der verschwommene Fleck in den Fenstern eurer Züge und Minivans, eurer Greyhound-Busse, unsere Gesichter von Wind und Geschwindigkeit deformiert wie ausrangierte Munch-Gemälde. Das Einzige, was wir mit der Stadt teilen, sind die Krankenwagen, denn wir sind Hartford so nahe, dass sie uns holen kommen, wenn wir kurz vorm Sterben sind oder ohne nächsten Verwandten auf fahrbaren Krankentragen davonrattern. Wir leben an den Rändern, doch wir sterben im Herzen des Staates. Wir zahlen Steuern auf jede Rechnung, um auf den sinkenden Ufern eines Flusses zu stehen, der dabei ist, zur Totenkammer unserer Träume zu werden. (...)" Der Autor: Ocean Vuong wurde 1988 in Saigon, Vietnam, geboren und zog im Alter von zwei Jahren mit seiner Familie nach Amerika, wo er heute lebt. Für seine Lyrik wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Whiting Award for Poetry (2016) und dem T.S. Eliot Prize (2017). Bei Hanser erschienen zuletzt sein Debütroman »Auf Erden sind wir kurz grandios« (2019), für den er mit dem American Book Award ausgezeichnet wurde, und die Gedichtbände »Nachthimmel mit Austrittswunden« (2020) und »Zeit ist eine Mutter« (2022). |
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SFB-Zeitschriftenexpedition - Die neueste Ausgabe der KINDERANALYSE |
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Die Ausgabe 4_2025 der Zeitschrift KINDERANALYSE bietet Ihnen die folgenden Beiträge:
Kurzbericht: Suzanne Blundell: Magersüchtige Mädchen und ihre Beziehung zu ihren Vätern Rezensionen: Eva-Maria Gassmann: Gestohlene Zuckerwürfel, rezensiert von Hans Hopf // Agathe Israel, Cecilia de Salamanca (Hrsg.): Vom phantasmatischen Kind zum realen Baby. Pränatale Erfahrungen, Geburt und postnatales Erleben. Jahrbuch für teilnehmende Säuglings- und Kleinkindbeobachtung 2023, rezensiert von Uta Zeitzschel |
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SFB-FachzeitschriftenexpeditionIhre Fachzeitschriften komfortabel über die SFB beziehenSeit Jahrzehnten nutzen zahlreiche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten die praktische, Zeit und Arbeit ersparende Möglichkeit, beliebige Fachzeitschriften im Abonnement zu den jeweiligen Originalkonditionen der herausgebenden Verlage über die SFB zu beziehen. Unsere Kundinnen bieten wir die jeweils für sie günstigsten Abopreisangebote aus den teilweise unübersichtlichen Preismodellen der Verlage; Sie profitieren zudem von der einheitlichen Rechnungsstellung durch die SFB, die sich bei Bedarf auch um womöglich einmal ausgebliebene Zeitschriftenhefte kümmert. Die Belieferung mit den gewünschten Ausgaben erfolgt dabei wie gewohnt nach Erscheinen direkt ab Druckerei oder der jeweiligen Verlagsauslieferung. UMBESTELLUNGEN Ihrer bereits bestehenden Zeitschriftenabonnements sind jederzeit problemlos möglich und werden zum folgenden Kalenderjahr wirksam: - Leiten Sie in dem Fall einfach Ihren Kündigungswunsch den jeweiligen Verlagen bis spätestens ENDE NOVEMBER per eMail zu und lassen Sie sich die erfolgte Kündigung kurz per eMail bestätigen. Dann einfach diese Kündigungsbestätigung mit der Bemerkung ´Ich möchte diese Zeitschrift künftig über die SFB beziehen` an die SFB weiterleiten. So kann eine Umbestellung mit geringstem Aufwand und ohne Abounterbrechung problemlos erfolgen. - Rufen Sie uns bei etwaigen Fragen dazu gerne an (036946 - 248 78). |
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DAS BESONDERE BUCH - Peggy Parnass - ›KINDHEITt‹, Vorzugsausgabe |
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Original-Holzschnittgrafik von Tia do Régo Silva zu der VZ von Peggy Parnass >Kindheit< (Ansicht 95%) |
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Limitierte Vorzugsausgabe. Ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst 2013 als eines der schönsten Bücher In diesem besonderen Buch für Jugendliche und Erwachsene erzählt Peggy, (Jg. 1934), die bewegende Geschichte ihrer Kindheit im Dritten Reich: 1939 wurde sie mit ihrem vierjährigen Bruder mit einem Kindertransport nach Stockholm geschickt. Ihr Vater war Pole, die Mutter Hertha, Halbportugiesin; beide sah sie nie wieder: die Eltern wurden in Treblinka von den Nazis ermordet. Die leuchtenden Farbholzschnitte der brasilianischen Künstlerin Tita do Rêgo Silva stehen im Kontrast zum Inhalt und verleihen ihm damit eine noch größere Intensität. - Dieses Künstlerbuch erschien 2013 als eine limitierten Vorzugsausgabe in der Hamburger Handpresse ´Schwarze Kunst`; später publiztierte der S. Fischer Verlag eine im Format verkleinerte Taschenbuch-Ausgabe, die ebenfalls längst vergriffen ist. Peggy Parnass arbeitete als Sprachlehrerin, Filmkritikerin, Kolumnistin und Dolmetscherin für die Kriminalpolizei, spielte in Film und Fernsehen. Siebzehn Jahre lang schrieb sie Gerichtsreportagen für die linke Zeitschrift »Konkret«. Die Illustrationen der Künstlerin sind eine Reminiszenz an ihre brasilianische Heimat, wo religiöse Mythen und Bräuche nicht nur allgegenwärtig sind, sondern von den Menschen auch als Realität wahrgenommen werden. Kongenial ergänzen die beiden Statements - Wort und Bild - einander in diesem wirklich exquisiten, großformatigen Handpressendruck, der beim Verlag längst vergriffen ist. - Die Holzschnitte zu diesem Band wurden von den Holzstöcken gedruckt im Museum der Arbeit, Hamburg. Stimmen zu dieser Ausgabe "(...) „Kindheit – Wie unsere Mutter uns vor den Nazis rettete“ nimmt seine Leser ernst. Peggy Parnass versammelt junge Menschen um dieses Buch und erzählt ihre eigene Geschichte. Sie spricht dabei Menschen jeden Alters an, da es ihr sprachlich gelingt an die alte Tradition der mündlichen Überlieferung anzuknüpfen. Man hat nicht das Gefühl, ein Buch zu lesen, wenn man ihren Worten folgt. Man sieht sich ihr gegenüber sitzen und fühlt, wie intensiv die Reise in die Vergangenheit für sie sein muss. (...)" - Aus `dem Internet-Blog ´AstroLibrium - Die kleine literarische Sternwarte Lieferbarkeitshinweis / Erhaltungszustand: Die SFB-Kunstabteilung verfügt über ein sehr gut erhaltenes Exemplar dieser beeindruckenden bibliophilen Ausgabe, welche von der Autorin und der Künstlerin auf dem Vorsatz signiert wurde (s. Fotos). - Unserem Exemplar liegt eine prachtvolle Originalgrafik im doppelseitigen Blattformat bei, die ebenfalls signiert ist. - Sehr schön und selten! |
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Wo sonst? - TESTS und TESTVERFAHREN über die SFB beziehenVom Rorschach- bis zu Intelligenztests - Die SFB bietet niedergelassenen PsychotherapeutInnen, Fachkliniken und Ausbildungsinstituten die Beschaffung ALLER für die Arbeit jeweils benötigten TESTVERFAHREN zu den Originalpreisen der jeweiligen Anbieter. - Wir arbeiten seit vielen Jahren intensiv und vertrauensvoll mit der Göttinger TESTZENTRALE und anderen Fachverlagen zusammen, sorgen auf Wunsch für eine kompetente Beratung und rasche Lieferung gewünschter Tests, die im Buchhandel sonst nicht erhältlich sind. Lassen Sie sich gerne beraten und bestellen Sie Tests und Testmaterialien telefonisch (0049 (0)36946 248 78) oder per eMail: vertrieb@zentralbuchhandlung.de GENERELL: Die SFB
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Von KINDERN und BÜCHERN: Lieber T.R.Ä.U.M.E.N mit LITTLE NEMO ... |
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Mit gutem Beispiel vorangehen ....Psychotherapiepraxis und Einrichtungen, zu denen Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene mit dem Wunsch nach Unterstützung und Hilfe kommen, sollten OHNE die flankierende Präsenz von vielen guten BÜCHERN im Wartezimmer und Behandlungsraum ganz unvorstellbar sein ...„Ein Kind mit seinem Buch allein erschafft sich irgendwo in den geheimen Kammern der Seele eigene Bilder, die alles andere übertreffen. Solche Bilder sind für den Menschen notwendig. An dem Tag, da die Phantasie des Kindes sie nicht mehr zu erschaffen vermag, wird die Menschheit arm. Alles Grosse, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Phantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum grossen Teil vom Mass der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen. Deshalb brauchen die Kinder Bücher.“ Aus Astrid Lindgrens Dankesrede anlässlich der Verleihung des Hans-Christian Andersen-Award 1958 |
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KEIN NIEMAND sein!»McCays Traumbilder stellen alle Kinderbücher dieses Jahrhunderts in den Schatten.« Schrieb die Süddeutsche Zeitung SZ am 19.08.1972 zur deutschsprachigen Erstausgabe Die Little Nemo-Cartoons erschienen zuerst in der Sonntagsbeilage für ›The New York Herald‹ in der Zeit zwischen 1905 und 1910. Little Nemo in Slumberland, so der Originaltitel dieser Zeitungsstrips aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, gehört wohl zu den bekanntesten Comicstrips überhaupt. Autor und Zeichner Winsor McCay hat mit dem kleinen Nemo, der Nacht für Nacht äußerst skurrile Träume hat, einen Klassiker der grafischen Literatur geschaffen. Comics in dieser Art hatte es zur damaligen Zeit noch nicht gegeben. In den genialen, dem ausklingenden Jugendstil angelehnten detailreichen Zeichnungen trifft Zeichenkunst auf Psychoanalyse und Traumdeutung. Der kleine Nemo, zu Deutsch »Niemand«, träumt jede Nacht von einem magischen und geheimnisvollen Land, genannt das Schlummerland. Dort regiert König Morpheus, dessen Tochter den kleinen Nemo gern als Spielgefährten hätte. Die ersten Folgen schildern dann auch die Bemühungen Nemos, in der surrealistischen Welt voranzukommen. Nemo verläuft sich in einem Wald riesiger Pilze oder wird mit wilden Tieren konfrontiert. Und dann ist da noch der hässliche Gnom Flip, der nichts anderes zu tun hat, als Nemo von seinem Vorhaben abzubringen. Wochenlang schafft es der Zwerg, Nemo aufzuwecken, bevor dieser sein Ziel erreicht hat. Und so versucht Nemo Nacht für Nacht, den Hof des König Morpheus von Slumberland zu erreichen. Lieferbarkeit / Erhaltungszustand: Das Klassische Antiquariat der SFB verfügt von dieser inzwischen ausnehmend gesuchten großformatigen Ausgabe aus dem legendären Abi Melzer Verlag aus dem Jahr 1974 aktuell über besonders gut bis sehr gut erhaltene Exemplar mit allenfalls geringen Läsuren (minimale Bestoßung an der unteren Buchkante); innen sind unsere Exemplare frisch und ohne Einträge, Anmerkungen. In dieser Ausgabenvariante sehr selten und meist enorm hochpreisig angeboten. |
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KLASSISCHES FACHANTIQUARIAT - Anna Freud in einer frühen Originalausgabe |
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(Grinstein 10308) Diese hier angebotene zweite Auflage in der Premium-Einbandvariante gibt die in der ersten Auflage enthaltenen vier Vorlesungen am Lehrinstitut der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung unverändert wieder und fügt ihnen einen am X Internationalen Psychoanalytischen Kongress in Innsbruck gehaltenen Vortrag "Zur Theorie der Kinderanalyse" hinzu, der in der ersten Auflage nicht enthalten war. Die Kapitel: Die Einleitung der Kinderanalyse - Die Mittel der Kinderanalyse - Die Rolle der Übertragung in der Kinderanalyse - Das Verhältnis der Kinderanalyse zur Erziehung - Zur Theorie der Kinderanalyse Zum Erhaltungszustand: Das Klassische Fachantiquariat der SFB verfügt von dieser grundlegenden Arbeit Anna Freuds ein besonders gut erhaltenes Exemplar der inzwischen seltenen leinengebundenen Variante der 2. Auflage mit entsprechend nur vergleichsweise geringen Gebrauchs- und Alterungsspuren und mithin in einem für sein Alter ganz hervorragenden Zustand; Der gelbfarbene Leineneinband noch kräftig in der Farbe, der Buchrücken hingegen leicht aufgehellt und der blaugeprägte Titel am Buchrücken stellenweise leicht abgeblättert (vgl. Foto); innen sehr gut erhalten. Keine Stempel, keine Anmerkungen oder Anstreichungen. - Ein schönes und sammelwürdiges Exemplar. - Ein sammelwürdiges Exemplar, SELTEN! |
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